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Landrat fordert «aktive Haltung» zur Open-Source-Software

Die Urner Regierung soll in einem Bericht aufzeigen, wie Open-Source-Software im Kanton Uri strategisch gefördert werden kann.

(zf) Dabei handelt es sich um Computerprogramme, deren Code öffentlich zugänglich ist und somit von Programmierern auf der ganzen Welt weiterentwickelt wird. Diese sind oftmals billiger als Programme, die von Computerriesen wie Microsoft stammen. Der Landrat hat ein entsprechendes Postulat von Kurt Gisler (CVP, Altdorf) gestern mit 38 Ja- zu 18 Nein-Stimmen (4 Enthaltungen) überwiesen.

Gislers Ziel ist es, dass der Kanton Uri eine innovativere Haltung einnimmt und Veränderungen gegenüber aktiv begegnet, wie er in der gestrigen Landratssession ausführte. Er verlangt, dass der Kanton mit Zahlen aufzeigt, welche Lizenzkosten getragen werden müssen. Zudem soll Know-how für die Systempflege aufgebaut werden.

IT-Leitbild soll überarbeitet werden

Gerade etwa in Schulen gibt es Einsparpotenzial. Michael Arnold (CVP, Altdorf) betonte, es gehe nicht darum, dass man den Schulen vorschreibe, welche Programme zu verwenden seien. Aber es spreche nichts dagegen, auf kostengünstigere Varianten hinzuweisen. Es sei an der Zeit, das über 6-jährige IT-Leitbild des Kantons zu überarbeiten.

Die Regierung hatte sich gegen die Überweisung des Postulats ausgesprochen. Denn heute schon sei im Kanton Uri Open-Source-Software im Einsatz, wie Finanzdirektor Urs Janett ausführte. Mit einem kleinen Team beim Amt für Informatik müsse man auf Effizienz setzen, und diese sei mit Standardlösungen eher gegeben.

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