LANDRAT: In Uri könnte es zwei Arten von Beizen geben

Uri soll sich beim Schutz vor dem Passivrauchen dem Bund anpassen. Im Februar entscheidet der Landrat das Volk hat aber das letzte Wort.

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Nichtraucher sollen nun auch in Uri geschützt werden. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nichtraucher sollen nun auch in Uri geschützt werden. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Artikel 18 des Gesundheitsgesetzes soll aufgehoben werden. Die Regierung beantragt dem Landrat, am 11. Februar die entsprechende Änderung des Gesundheitsgesetzes zuhanden der Volksabstimmung zu verabschieden. Die Aufhebung dieses Artikels würde bedeuten, dass auch in Uri die im Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen verankerte Regelung zum Tragen käme.

Mit der zurzeit bekannten eidgenössischen Regelung werden faktisch zwei Kategorien von Restaurationsbetrieben geschaffen. Einerseits sind dies rauchfreie Betriebe mit einer Gesamtfläche von über 80 m2 und anderseits kleinere Raucherlokale mit einer Gesamtfläche unter 80 m2. «Die Kantonsverwaltung wird die neue Aufgabe übernehmen müssen, die Gesuche zur Führung eines Raucherlokals zu prüfen und bei Erfüllung der bundesrechtlichen Kriterien die Bewilligung zu erteilen», schreibt die Regierung.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.