LANDRAT: Kanton Uri regelt die Langzeitpflege einheitlich

Uri soll nun erstmals ein Gesetz über die Langzeitpflege erhalten. Umstritten war im Landrat, wie viel die Patienten an die Kosten der Spitex bezahlen müssen.

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(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

(Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Landrat verabschiedete am Mittwoch, 16. Juni, einstimmig das Gesetz über die Langzeitpflege und die dazugehörenden Verordnungen. Nun ist am 26. September das Urner Stimmvolk gefordert.

Falls die Vorlage an der Urne angenommen wird, können Patienten, die auf stationäre Langzeitpflege angewiesen sind, ab 2011 profitieren. Sie erhalten neu an die Pflegekosten einen Beitrag der öffentlichen Hand. Neu werden sich die Gemeinden an den Pflegekosten beteiligen müssen. Im Gegenzug werden jedoch Spitexpatienten zur Kasse gebeten – sie müssen sich mit 15.95 Franken pro Tag an den Kosten für die ambulante Langzeitpflege beteiligen.

Gesundheitsdirektor Stefan Fryberg zeigte sich überzeugt, dass Uri ein «gutes Gesetz» erhält, obwohl damit Neuland betreten werde. «Bisher hatte Uri kein Gesetz, das die Langzeitpflege regelt», so Fryberg.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.