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LANDRAT: Kanton Uri unterstützt die nächste Gewerbeausstellung

Der Kanton Uri unterstützt die Gewerbeausstellung Uri 18 und will sich an dieser selbst zur Schau stellen. Der Landrat hat für den Kantonsauftritt 150'000 Franken sowie 500'000 Franken als Grundbeitrag an den Anlass genehmigt.
Archivbild von den Vorbereitungen auf die letzte Gewerbeausstellung im Jahr 2006. (Bild: Sven Aregger/UZ)

Archivbild von den Vorbereitungen auf die letzte Gewerbeausstellung im Jahr 2006. (Bild: Sven Aregger/UZ)

Die kantonale Gewerbeausstellung, die erste seit 2006, soll im Eyschachen auf einem Areal des Kantons stattfinden. Der Dachverband Wirtschaft Uri erwartet 200 Aussteller und 20'000 Besucher. Das Budget beläuft sich auf 1,87 Millionen Franken.

Regierungsrat Beat Jörg sagte, die Urner würden die eigenen Stärken oft unterschätzen. Dies sei ein Hemmschuh. Der Regierungsrat unterstütze deswegen Projekte wie die Gewerbeausstellung, die die wirtschaftliche Leistungskraft des Kanton zeige.

Der Grundbeitrag entspricht der Summe, um den die Organisatoren ersucht haben. Der Kanton verzichtet aber auf eine Defizitdeckungsgarantie. Diese wird von der Kantonalbank übernommen.

Die SVP beantragte, den Grundbeitrag auf 300'000 Franken und den Beitrag für die Ausstellung des Kantons auf 100'000 Franken zu kürzen. Vinzenz Arnold (SVP) sagte, mit einem Kantonsbeitrag von rund einem Drittel der gesamten Kosten werde über das Ziel hinausgeschossen.

Georg Simmen (FDP) sagte, ein solcher Event müsse grosszügig unterstützt werden. Ruedi Cathry (FDP) sagte, es sei viel Geld, mit einer Kürzung des Kantonsbeitrages werde aber das Konzept gefährdet.

Daniela Planzer (CVP) sagte, es sei keine handgestrickte Ausstellung, sondern eine professionelle. Zudem habe es seit über zehn Jahren keine Gewerbeausstellung mehr gegeben. Daniel Furrer (CVP) sagte, mit der Ausstellung könnten auch Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Landrat sprach sich mit 45 zu 13 Stimmen gegen eine Kürzung des Kantonsbeitrages aus. Die vom Regierungsrat beantragten 650'000 Franken wurden schliesslich mit 46 zu 8 Stimmen gutgeheissen.

Gewisse Bedenken hatte die Fraktion SP/Grüne, etwa bezüglich des sportlichen Fahrplanes. Wissen wollte die Fraktion auch, ob der Kanton als einer der Hauptsponsoren den Organisatoren Auflagen bezüglich der Nachhaltigkeit gemacht habe. Jörg sagte, es sei selbstverständlich, dass bezüglich Lärm und Abfall hervorragende Arbeit geleistet werden müsse. (sda)

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