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LANDRAT: Mehr Geld für Urner Elitesportler

Urner Elitesportler erhalten vom Kanton mehr Geld, um ihre Karriere voranzutreiben. Der Landrat hat am Mittwoch eine entsprechende Verordnung angepasst und somit eine bestehende Lücke in der Förderung von Sporttalenten geschlossen.
Knapp 154 Millionen Franken werden 2017 im Rahmen des kantonalen Finanzausgleichs ausbezahlt. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Knapp 154 Millionen Franken werden 2017 im Rahmen des kantonalen Finanzausgleichs ausbezahlt. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Im Landrat war man sich am Mittwoch einig: Mit Blick auf die finanziellen Herausforderungen hat das heutige Sport- und Nachwuchsförderungssystem des Kantons Uri eine Lücke, und zwar beim Übergang von einem Nachwuchs- in ein Elitekader. Diese Lücke wird nun geschlossen. Mit 53 zu 7 Stimmen genehmigte der Landrat eine Änderung der Verordnung über die Förderung des Sports. Auslöser für die Revision war eine vom Landrat im September 2017 erheblich erklärte Motion des Schattdorfer CVP-Vertreters Flavio Gisler gewesen.

Künftig wird der Kanton jährlich Beiträge von bis zu 12000 Franken pro Elitesportler für olympische Sportarten und von maximal 6000 Franken für nichtolympische oder paralympische Sportarten gewähren können. Als Elitesportler gelten erwachsene Personen mit Wohnsitz in Uri, die einem nationalen Kader eines Sportverbands angehören, der von Swiss Olympic Association anerkannt ist.

Mit Geld aus dem Lotteriefonds

Die Regierung rechnet aufgrund der Verordnungsänderung mit Kosten von rund 48000 Franken pro Jahr zu Lasten des Sport-Fonds. Da der Sport-Fonds über keine freien Reserven verfügt, muss er jährlich zusätzliche Mittel erhalten. Diese sollen aus Geldern des Lotteriefonds respektive aus dem Reingewinn von Swisslos zugeführt werden. «Der Lotteriefonds kann den um 2 bis 3 Prozent geringeren Mittelzufluss verkraften», erklärte Sportdirektor Beat Jörg am Mittwoch.

Keine Chance hatte ein Antrag von Adriano Prandi. Der Altdorfer SP-Landrat forderte einerseits, olympische, paralympische und nichtolympische Sportarten bezüglich Höhe der Beiträge gleichzustellen. Anderseits sollte das Total der Beiträge pro Kalenderjahr 50000 Franken nicht überschreiten. Dieser Antrag wurde mit 48 zu 10 Stimmen (2 Enthaltungen) abgelehnt. Begründet wurde die Ablehnung der Gleichstellung vor allem damit, dass die erwähnte Unterscheidung zwischen olympischen und nichtolympischen Sportarten auch auf nationaler Ebene gemacht werde. (bar)

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