LANDRAT: Motion: Uri soll günstiges Wohnen fördern

Der Landrat will nicht warten, bis Immobilien in Uri zu teuer sind. Er erteilte der regierungsrätlichen Politik des Abwartens eine Abfuhr.

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(Symbolbild Roger Grütter/Neue LZ)

(Symbolbild Roger Grütter/Neue LZ)

Die Urner Regierung muss dem Landrat eine Vorlage unterbreiten, mit der die Förderung des günstigen Wohnens und des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Kanton Uri umfassend geregelt wird. Das Parlament hat am Mittwoch gegen den Willen der Regierung eine entsprechende Motion der CVP-Fraktion erheblich erklärt.

«Die Reserven und Potenziale – insbesondere im oberen Reusstal – sind noch nicht ausgeschöpft», hatte Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann argumentiert. «Wir können jederzeit kurzfristig eingreifen, wenn der Nachweis erbracht ist, dass günstiger Wohnraum tatsächlich schwierig zu finden ist.» Doch von dieser Politik des Abwartens wollte die Mehrheit des Landrats nichts wissen. «Die Angelegenheit dem Markt zu überlassen, erachte ich als fahrlässig», sagte Motionär Urban Camenzind (CVP, Bürglen). «Zum heutigen Zeitpunkt können wir diese Aufgabe noch ohne Druck und unveränderliche Tatsachen angehen.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.