LANDRAT UR: Die Beschlüsse des Urner Landrats in Kürze

Der Urner Landrat hat am Donnerstag:

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60 der 64 Sitze im Urner Landrat sind noch zu vergeben, 59 davon am 28. Februar 2016 an der Urne. (Bild Urs Hanhart)

60 der 64 Sitze im Urner Landrat sind noch zu vergeben, 59 davon am 28. Februar 2016 an der Urne. (Bild Urs Hanhart)

- ein Gesetz zur finanziellen Unterstützung des Schwimmbads Altdorf mit 44 gegen 12 Stimmen bei 3 Enthaltungen in zweiter Lesung verabschiedet. Das 1978 eröffnete Schwimmbad soll bis 2049 mit 16 Millionen Franken saniert werden. Die Kosten teilen sich der Kanton und die Gemeinden je zur Hälfte.

- einer Änderung der Nebenamtsverordnung mit 57 gegen 1 Stimmen zugestimmt. Demnach steigen die Bezüge der Kantonsparlamentarier und Erziehungsräte total um rund 40 Prozent. Die jährliche Grundentschädigung für Landräte liegt bei 600 Franken. Der Lohn pro Parlamentssitzung wurde von 160 auf 200 Franken erhöht.

- eine Motion von Andreas Bilger (CVP) zur Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für das Bestattungswesen mit 58 gegen 0 Stimmen als erheblich erklärt.

- ein Postulat von Claudia Gisler (CVP) für eine Bewilligungsstelle für das Abfeuern von Feuerwerk mit 36 zu 26 Stimmen bei 1 Enthaltung überweisen. Die Regierung hält die Schaffung oder Benennung einer solchen Behörde unter anderem wegen der geringen Anzahl an Reklamationen und Unfällen sowie der geringen Regelungsdichte in der übrigen Zentralschweiz für unnötig.

- eine parlamentarische Empfehlung von Hans Gisler (SVP) zur Bekämpfung der Bürokratie in der Landwirtschaft mit 12 Ja- zu 46 Nein-Stimmen nicht überwiesen

- eine parlamentarische Empfehlung von Bernhard Epp (FDP) zu Verwaltungsratsmandaten von Regierungsräten mit 23 Ja- zu 33 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen nicht überwiesen.

- eine Interpellation von Dimitri Moretti (SP) zur Spekulation mit Agrar-Rohstoffen beraten.

- eine Interpellation von Alois Arnold (SVP) über die Vereinbarkeit von Ausbildung und Leistungssport im Kanton Uri beraten. (sda)