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LANDRAT UR: Uri tritt dem Stipendien-Konkordat bei

Der Urner Landrat hat am Mittwoch deutlich den Beitritt zum Stipendien-Konkordat beschlossen. Uri ist der 18. Kanton, der sich der Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen anschliesst.
Ein Blick in die Juni-Session des Urner Landrats. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Ein Blick in die Juni-Session des Urner Landrats. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Das Eintreten zur Vereinbarung war bei den Fraktionen im Landrat unbestritten. Auch die erwarteten Mehrkosten für den Kanton von rund 96'000 Franken pro Jahr sorgten für keine Diskussionen.

Statt Mehrkosten schaffe das Konkordat vor allem einen Mehrwert, meinte Landrätin Nina Marty (SP/Grüne). Am Ende bejahten 56 Landräte den Beitritt; ein Parlamentarier enthielt sich der Stimme.

Das Stipendienkonkordat schafft die Grundlage dafür, dass Ausbildungsbeiträge an Lehrlinge und Studierende an Hochschulen und in der höheren Berufsbildung nach den gleichen Grundsätzen erfolgen. Mit einem Beitritt verpflichtet sich der Kanton Uri, die Vorgaben des Stipendienkonkordats einzuhalten.

Landrat Alf Arnold (Grüne) forderte, dass nebst Flüchtlingen und Staatenlosen auch vorläufig Aufgenommene in der Stipendienverordnung speziell erwähnt werden sollten. Der Antrag wurde vom Landrat aber mit 21 Ja- zu 37 Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung abgelehnt.

Die Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen trat am 1. März 2013 in Kraft. Bisher traten dem Konkordat die Kantone AG, AR, BE, BS, BL, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, SG, TG, TI, VD und ZH bei. (sda)

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