LANDRAT: Uri prüft das Alarmsystem für Feuerwehren

Die Feuerwehren fordern in einem Brief ein besseres Alarmierungssystem. Sie rennen damit offene Türen ein.

Drucken
Teilen
Die Urner Feuerwehren bauen im Ernstfall – hier bei einem Brand in Intschi – auf ein gutes Alar-mierungs-System. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Urner Feuerwehren bauen im Ernstfall – hier bei einem Brand in Intschi – auf ein gutes Alar-mierungs-System. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Urner Feuerwehrkommandanten sind unzufrieden mit dem Alarmierungssystem Mikado. Es habe in der Vergangenheit mehrmals nur zum Teil oder überhaupt nicht funktioniert. Allein seit August sei es dreimal vorgekommen, dass der Alarm zu spät oder lückenhaft erfolgt sei. Ins gleiche Horn blies am Mittwoch auch der Erstfeld SVP-Vertreter Walter Gisler in der Fragestunde des Landrats.

Sicherheitsdirektor Josef Dittli hielt fest, dass eine Arbeitsgruppe bereits prüfe, ob das System Mikado abgelöst werden soll oder ob die aktuellen und künftigen Anforderungen an das System mit einer Aufrüstung erfüllt werden könnten. Dafür sei ein Planungskredit von 50'000 Franken in den Staatsvoranschlag 2010 aufgenommen worden. Bis 2011 müsse eine Lösung vorliegen, sei dies nun durch ein Upgrade oder durch einen Ersatz des Systems.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.