LANDRAT: Uri tritt neuem Hochschulkonkordat bei

Der Nichtuniversitätskanton Uri sichert sich eine Mitsprache in der Schweizerischen Hochschulkonferenz. Der Urner Landrat hat sich einstimmig für einen Betritt zum schweizerischen Hochschulkonkordat entschieden.

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Das Gebäude der Universität und der Pädagogischen Hochschule in Luzern. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Gebäude der Universität und der Pädagogischen Hochschule in Luzern. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Es sei wichtig, dass sich auch die Nichtuniversitätskantone in der Hochschulkonferenz einbringen können, lautete der allgemeine Tenor im Kantonsparlament. Das Konkordat schaffe die Voraussetzungen für eine schweizweit koordinierte Hochschulpolitik und gewährleiste die Sicherung der Qualität und die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schweiz, sagte der Urner Bildungsdirektor Beat Jörg.

Der Beitritt zum Konkordat hat für den Kanton Uri praktisch keine finanzielle Auswirkungen. Die Kosten für den Beitritt betragen 900 Franken. Auch am Zugang und der Finanzierung der Urner Studierenden zu den Universitäten, pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen ändert sich durch das Konkordat nichts.

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hatte das neue Konkordat im letzten Sommer verabschiedet. Das Konkordat sieht als Organe der Hochschulpolitik eine Plenarversammlung und einen Hochschulrat vor. Im Hochschulrat sollen neben den zehn Universitätskantonen vier weitere Kantone vertreten sein. Nebst Uri hat sich in der Zentralschweiz Anfang September auch der Kanton Luzern für einen Konkordatsbeitritt entschieden. (sda)