LANDRAT: Uri will Hooligans in den Griff bekommen

Die befristeten Massnahmen gegen Gewalt bei Sportanlässen sollen weitergeführt werden. Uri will daher dem Konkordat beitreten.

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FCL-Fans an einem Heimspiel. (Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

FCL-Fans an einem Heimspiel. (Symbolbild Michael Buholzer/Neue LZ)

2006 hat das Parlament in Bern befristete Vorschriften für die Bekämpfung von Gewalt anlässlich von Sportveranstaltun­gen in das Bundesgesetz über Massnah­men zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) eingeführt.

Jetzt liegt eine unbefristete Rechtsgrundlage in Form eines Konkordats vor. Die Urner Regierung empfiehlt dem Landrat, anlässlich der Session vom 8. April der Vereinbarung beizutreten. «Es ist davon auszugehen, dass die neuen gesetzlichen Instrumente zur Bekämpfung der Gewalt an Sportveranstaltungen präventiv wirken und längerfristig gar zu einer Entlastung beim polizeilichen Aufwand führen können», hält die Regierung in ihrem Bericht an das Parlament fest. «Dem Kanton Uri entstehen deshalb aus dem Konkordat voraussichtlich keine Mehrkosten.»

Das Konkordat tritt in Kraft, sobald ihm mindestens zwei Kantone beigetreten sind, frühestens jedoch auf den 1. Januar 2010. In der April-Session wird sich der Urner Landrat mit der Vorlage auseinandersetzen.

Bruno Arnold

Den ausführllichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuer Urner Zeitung.