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LANDRAT: Urner Parlament spricht Kredit für dringliche Strassensanierung

Bei Intschi muss dringend eine Stützmauer zwischen der Gotthardstrasse und der SBB-Bergstrecke saniert werden. Der Landrat hat am Mittwoch einen Nachtragskredit von 1 Million Franken einstimmig gesprochen.
Die Gotthardstrasse bei Intschi muss saniert werden. (Bild: Google maps)

Die Gotthardstrasse bei Intschi muss saniert werden. (Bild: Google maps)

Am 31. Januar 2017 hatte der Kanton entlang der Brüstungsmauer grosse Risse im Belag festgestellt. Darauf wurde die talseitige Fahrspur zur SBB gesperrt und der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage einspurig geregelt. Die SBB hat ihrerseits das bergseitige Gleis bis auf weiteres gesperrt.

Die Kantonsstrasse und das SBB-Trasse werden im betroffenen Abschnitt seit 2009 überwacht. Nach der Kälteperiode im Januar 2017 trat eine schnelle horizontale Verschiebung von rund zehn Zentimeter auf.

Die verkippte Brüstung bleibe in einem kritischen Zustand, schreibt der Regierungsrat in seinem Bericht. Damit die Strasse im Winter wieder voll zur Verfügung stehe, müssten die Sanierungsarbeiten Mitte August beginnen können.

Im Landrat mochte sich niemand gegen den Nachtragskredit stellen. Die Dringlichkeit wurde anerkannt. Kritisiert wurde aber, dass das ordentliche Strassenunterhaltsprogramm erneut nicht ausreiche. (sda)

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