LANDRATSSESSION: Lehrlinge: Der Kanton Uri soll weiterhin zahlen

Die Bildungs­kommission will die Reisekos­tenbeiträge für Lehrlinge ausdehnen. Die Regierung möchte gar keine mehr. Wer setzt sich durch?

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Ein Lehrling bei der Arbeit. (Symbolbild Keystone)

Ein Lehrling bei der Arbeit. (Symbolbild Keystone)

Der Kanton soll Lehrlingen mit einer Lehrstelle in Uri weiterhin Beiträge an die Reisekosten zum Besuch einer ausserkantonalen Berufsfachschule entrichten. Das beantragt die landrätliche Bildungskommission gegen den Willen der Regierung.

Auch für «Ausserkantonale»
Die Kommission geht sogar noch weiter: Neu sollen auch Lehrlinge mit einer ausserkantonalen Lehrstelle einen Beitrag an die Reisekosten für den Besuch der Berufsfachschule erhalten. Dies hatte der Seelisberger CVP-Landrat Anton Achermann in einer im November 2007 erheblich erklärten Motion verlangt. Zudem wird beantragt, den Selbstbehalt der Lehrlinge von 750 auf 800 Franken zu erhöhen.

Die Regierung vertritt genau die gegenteilige Meinung: Sie möchte in Zukunft generell auf die Ausrichtung von Reisekostenbeiträgen verzichten.

Die Begründung
«Mit der vom Landrat beschlossenen Revision des Steuergesetzes werden die Rahmenbedingungen für Familien und für in Ausbildung befindliche Personen wesentlich verbessert», begründet sie ihren Antrag.
Im Weiteren verfüge Uri über ein gut ausgebildetes Stipendienwesen. «Das Ausrichten von Beiträgen an die Reisekosten stellt zudem eine undifferenzierte und wenig zielgerichtete Massnahme dar», schreibt die Regierung.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.