LANDRATSWAHLEN: Sie beide stehen für ein starkes Uri ein

Während David Imhof jugendlichen Enthusiasmus versprüht, setzt Max Clapasson auf reife Erfahrung. Den jüngsten und den ältesten Landratskandidaten trennen 50 Jahre.

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David Imhof (links) und Max Clapasson. (Bilder Manuela Kalbermatten/Neue UZ)

David Imhof (links) und Max Clapasson. (Bilder Manuela Kalbermatten/Neue UZ)

Aktiv an erster Stelle», so lautet David Imhofs Schlagwort, und es ist keine leere Phrase. Fürs Däumchendrehen hat der 18-jährige Erstfelder in der Tat wenig übrig. Er muss, wie er schulterzuckend zugibt, «einfach immer was tun: Ich will etwas verändern, Dinge in Bewegung bringen, alte Strukturen aufbrechen.» Seit zehn Jahren ist David Imhof begeisterter Pfadfinder, seit drei Jahren Leiter. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern der Juso Uri und war im Vorstand des Jugendrats. «Ich will mich im Landrat dafür einsetzen, dass die Jugendvereine und Verbände mehr gefördert werden, denn sie leisten viel für die Gesellschaft», ist der jüngste Urner Landratskandidat überzeugt.

«Viel von Andersdenkenden gelernt»
Max Clapasson ist ein ruhiger Mensch, kein Freund allzu vieler Worte. Ein stiller, unermüdlicher und vielfältiger Schaffer, der seine Stärken gern in den Dienst der Mitmenschen stellt. «Gesellschaftliches Engagement war mir immer wichtig», sagt er. Seit vier Jahren hat der ehemalige Personalchef und Direktionssekretär noch mehr Zeit dafür: 2004 trat der heute 68-Jährige in Pension. Anstatt sich nur noch ums eigene Gärtchen zu kümmern, liess er sich für die CVP Altdorf in den Landrat wählen. «Ich konnte in dieser Zeit viel von Andersdenkenden lernen», blickt er zurück. «Es machte Freude, auf Ideen und Argumente verschiedenster Gesprächspartner einzugehen.»

Manuela Kalbermatten

HINWEIS
Zisch wird einen SMS-Service zu den Urner Landratswahlen anbieten. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.