LANDWIRTSCHAFT: Heubläser erhitzen die Urner Gemüter

Sogenannte Heubläser ersetzen in der Landwirtschaft immer mehr den Handrechen. Der Lärm auf den Wiesen stört aber Naturliebhaber.

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Landwirt Adrian Imhof aus Attinghausen demonstriert den Heubläser. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Landwirt Adrian Imhof aus Attinghausen demonstriert den Heubläser. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Ein Heubläser ist nichts anderes als ein leistungsstarker Laubbläser, mit dem Gemeindearbeiter im Herbst vielerorts Laub zusammennehmen. Der Bläser ersetzt nun auch in der Landwirtschaft immer mehr den Handrechen. Denn viele Urner Bergbauern nutzen dieses Gerät zum Heuen.

So auch der Flüeler Schafhalter Klaus Infanger, der nun bei seiner Arbeit viel schneller vorankommt: «Der Heubläser kann mir zwei bis drei Personen ersetzen, die mir beim Rechen helfen.»

Doch längst sind nicht alle so begeistert von dieser Arbeitserleichterung. So empören sich etwa Wanderer oder Biker über den ohrenbetäubenden Lärm auf den Wiesen. Sogar unter den Bauern selbst gibt es kritische Stimmen. Toni Arnold, der selber Heubläser vertreibt, relativiert die Lärmbelastung: «Die Bläser sind eigentlich nicht lauter als Mähmaschinen.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.