LANDWIRTSCHAFT: Jeder Dritte zehrt von den Reserven

Die Urner Bauernfamilien hatten im 2008 etwas mehr Geld zur Verfügung als im Vorjahr. Dies obwohl die Strukturkosten um 2,7 Prozent gestiegen sind.

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Kühe auf der Weide. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Kühe auf der Weide. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Das Erfreuliche voraus: Gegenüber 2007 ist das landwirtschaftliche Einkommen in der Bergregion Uri im vergangenen Jahr von 33'099 auf 33'718 Franken angestiegen. Es besteht aber noch immer eine erhebliche Differenz zu den übrigen Schweizer Bergregionen. Dort lag dieser Wert bei 45'663 Franken, in den Schweizer Talregionen gar bei 78'570 Franken. Dies geht aus dem Lagebericht 2008 zur wirtschaftlichen Situation der Urner Landwirtschaftsbetriebe hervor, der gestern von der Agro-Treuhand Uri, Nid- und Obwalden GmbH vorgestellt wurde. Die Daten basieren auf der Auswertung der Buchhaltung von 117 der 680 Urner Betriebe.

Hanssepp Gisler betonte bei der Präsentation des Lageberichts: «Ohne Direktzahlungen kann die Landwirtschaft im Urner Berggebiet nicht existieren.» Sie beliefen sich im vergangenen Jahr je nach Zone im Schnitt auf 32'011 bis 56'486 Franken.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.