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LANDWIRTSCHAFT: Kanton Uri will durch Schwäne verursachte Schäden erheben

Der Kanton Uri will feststellen, wie gross die Schäden sind, welche die Höckerschwäne der Landwirtschaft zufügen. Zudem soll die Bevölkerung dazu aufgerufen werden, die Vögel nicht zu füttern.
Der Schwanenbestand hat im Vierwaldstättersee zugenommen. (Bild: Werner Schelbert)

Der Schwanenbestand hat im Vierwaldstättersee zugenommen. (Bild: Werner Schelbert)

Landrat Christian Arnold (SVP) hat den Regierungsrat darauf hingewiesen, dass der Bestand der Schwäne am Vierwaldstättersee zugenommen habe und dass deren Kot in Weiden und Wiesen für die Landwirtschaft ein Problem darstelle. Er wollte wissen, wie der Bestand der Vögel reguliert werden könnte.

Gemäss der am Dienstag veröffentlichten Antwort der Kantonsregierung leben um das Reussdelta rund zwanzig erwachsene Schwäne. Es dürften rund dreissig Hektaren Wiesland von der Verunreinigung durch Höckerschwäne betroffen sein, schreibt der Regierungsrat. Eine detaillierte Schadenerhebung gebe es aber nicht.

Eine Vergütung der Schäden durch die öffentliche Hand schliesst der Regierungsrat aus. Die Lösung sei vielmehr die Verkleinerung des Bestandes auf ein tolerierbares Mass.

Der Schwan ist als nicht jagdbare Art gemäss Bundesrecht geschützt. Zurzeit laufen beim Bund Bestrebungen, den Schwan auf eine Liste der Tiere zu nehmen, deren Bestände trotz des Schutzes reguliert werden dürfen, weil sie grossen Schaden anrichten.

Um nach der Revision des Eidgenössischen Jagdgesetzes einen Regulierungsentscheid fällen zu können, sei eine genaue Schadenerhebung während einer ganzen Vegetationsperiode zwingend nötig, schreibt der Regierungsrat. Diese Arbeiten würden im Frühling 2018 in Angriff genommen.

In der Zwischenzeit will der Kanton die Bevölkerung dafür sensibilisieren, die Schwäne im Winter nicht zu füttern. Damit könnte eine Konzentration von Schwänen verhindert und die natürliche Wintersterblichkeit erhöht werden, schreibt der Regierungsrat. (sda)

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