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LANGLAUF: Unterschächner Athleten sind zu favorisieren

Am 7. Januar kämpfen die Urner Nordischen in Unterschächen um Titel und Medaillen. Am Vormittag wird zu den Einzelwettkämpfen gestartet, am Nachmittag werden die Urner Staffelmeister ermittelt.
Redaktion@urnerzeitung.ch
Dominik Estermann geht als Titelverteidiger an den Start der Urner Nordisch-Meisterschaften. (Bild: Josef Mulle (Unterschächen, 6. Januar 2016))

Dominik Estermann geht als Titelverteidiger an den Start der Urner Nordisch-Meisterschaften. (Bild: Josef Mulle (Unterschächen, 6. Januar 2016))

Der SC Attinghausen mit OK-Präsident Orlando Gisler an der Spitze hat sich bereit erklärt, die diesjährigen Urner Langlauf-Meisterschaften zu organisieren und am Sonntag, 7. Januar, im Raiffeisen-Langlaufzentrum Unterschächen durchzuführen.

Es ist dies das dritte Mal in der Klubgeschichte der früheren Langläufer-Hochburg Attinghausen, dass USV-Titelkämpfe der Nordischen durchgeführt werden. Die ersten Meisterschaften organisierte der SC Attinghausen im Jahr 1967 noch auf dem Brüsti, während man im 2003 bereits die Gastfreundschaft von Unterschächen in Anspruch nahm.

In den 70er-Jahren dominieren die «Bedeler»

Werner Gisler, späterer regionaler Spitzenläufer und Nordisch-Chef ZSSV (Zentralschweizer Skisportverband), gewann für den SC Attinghausen 1969 den Meistertitel, bevor dann die erdrückende Überlegenheit des SC Urnerboden begann. Von 1970 bis 1979 gewannen die «Bedeler» Hans Müller, Hans Arnold und Peter Epp die Meistertitel in Serie. Diese wurde nur unterbrochen durch Georg Zgraggen, der 1973 den Titel gewinnen konnte. Nach der «Ära Urnerboden» entwickelte sich Schattdorf zu einer Nordisch-Hochburg, gefolgt vom SC Unterschächen und von Andermatt.

Der grösste Titelhamsterer war aber Hanspeter Furger, der damals für den SC Amsteg als «Einzelkämpfer» den vermeintlich grossen Nordisch-Klubs das Leben schwer machte. Bruno Bricker und Stefan Gisler waren nachfolgend die «Goldgräber» für Unterschächen und Schattdorf, während später das heutige Nationalmannschaftsmitglied Roman Furger wiederum für den Ski- und Sportclub Schattdorf die Kastanien aus dem Feuer holte.

2016 trumpfen Athleten vom SC Unterschächen auf

Ab 2014 dominierte dann der SC Unterschächen das Geschehen, indem die ganzen Medaillensätze durch die Gebrüder Markus und René Schuler sowie Roman Bricker und Marco Briker ins Schächental entführt wurden.

Im vergangenen Jahr war es mit Dominik Estermann wiederum ein Vertreter des SC Unterschächen, der sich die Goldmedaille umhängen liess. Auch bei den Frauen war mit Céline Arnold eine Nachwuchsläuferin des SC Unterschächen erfolgreich. An dieser Konstellation hat sich nicht viel geändert, sodass die Athletinnen und Athleten aus dem Schächental auch an den kommenden Meisterschaften zu favorisieren sind.

Um 10 Uhr geht es los

Die Einzelrennen, gelaufen in der freien Technik, beginnen um 10 Uhr mit attraktivem Massenstart in drei Startblocks, während ab 14 Uhr zu den immer wieder spannenden Staffelwettkämpfen gestartet wird. Nebst den Titelkämpfen zählen die Einzelrennen auch zum EWA-Langlauf-Jugendcup 2017/18. OK-Präsident Orlando Gisler und sein 25-köpfiges Helferteam heissen die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sowie die Zuschauer zu den 59. Urner Langlaufmeisterschaften in Unterschächen herzlich willkommen.

Josef Mulle

redaktion@urnerzeitung.ch

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