Leitungen sollen bald weniger stören

Im Altdorfer Eyschachen werden die Hochspannungsleitungen gebündelt und verlegt. Das 7,5-Millionen- Projekt soll der Entwicklung des Gebiets förderlich sein.

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Die Hochspannungsleitungen werden gebündelt und verlegt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Hochspannungsleitungen werden gebündelt und verlegt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Drei Hochspannungsleitungen führen heute durch den Urner Talboden. Je eine der Alpiq, eine der SBB sowie diejenige der CKW. Die Leitungen der Alpiq und der SBB durchschneiden zentral das Gebiet Eyschachen in Altdorf. Pikant: Dieses gehört zu den Regionen mit dem grössten Entwicklungspotenzial im Kanton. Die gut 60-jährigen Masten der Alpiq-Hochspannungsleitung müssen ersetzt werden. Daher stiess der Kanton, unter der Führung von Baudirektor Markus Züst, vor längerer Zeit an, diese Chance zur Bündelung der beiden Leitungen zu nutzen.

Die SBB unterstützten diese Idee grundsätzlich. Da ihre Leitung aber nicht erneuert werden muss und die Durchleitungsrechte gültig sind, pochten sie darauf, dass für sie keine Kosten entstünden. Eine Verkabelung der Leitungen unter dem Boden war für die SBB aus technischen Gründen nie eine valable Variante.
Planungsverfahren wird publiziert

Unter der Federführung der Alpiq sollen die beiden Hochspannungsleitungen nun zusammengelegt und auf einem neuen Trassee entlang der Reuss verlegt werden. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Franken.

Mario Wittenwiler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen UZ und im E-Paper.