Leserbrief
Eine weitere 5G-Antenne in Erstfeld? Nein, danke!

Zur Planung einer neuen 5G-Antenne auf dem BSK-Areal in Erstfeld.

Merken
Drucken
Teilen

Am vergangenen Freitag konnte man im Amtsblatt lesen, dass die Firma Salt eine 25 Meter hohe 5G-Mobilfunkantenne – in unmittelbarer Nähe von Wohngebiet und Dorfkern – auf dem BSK-Areal an der Reussstrasse 18 errichten will. In Erstfeld gibt es bereits drei bestehende 5G-Antennen von einer anderen Telekommunikationsfirma. 5G-Antennen sind nicht nur sehr umstritten, sondern meiner Meinung nach auch sehr schädlich für Mensch, Tier und Umwelt. Dies alleine zeigt, dass die Idee der Salt nicht nur vermessen, sondern auch sehr abschätzig ist.

Die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung ist durch das bestehende Kommunikationsnetz bereits gewährleistet. Der Handy-Empfang funktioniert seit vielen Jahren einwandfrei und aus diesem Grund brauchen wir keine neuen Antennen, denn diese werden aus rein kommerziellen Gründen und auf Vorrat errichtet. Allfällige gesundheitliche Risiken werden dabei nicht berücksichtigt.

Auffallend ist, dass an der Autobahnachse immer mehr solche Antennen wie Pilze aus dem Boden schiessen, damit wahrscheinlich in Zukunft der Verkehr autonom gesteuert und überwacht werden kann. Sollen die Erstfelderinnen und Erstfelder auch noch darunter leiden? Hingegen hat man in den engen Seitentälern und in den Bergen immer weniger und schlechtere Verbindung.

Um dieses sehr fragwürdige und unnötige Projekt zu stoppen, müssen innerhalb von 20 Tagen – also bis spätestens am 4. Februar – möglichst viele Einsprachen bei der Gemeinde Erstfeld eingereicht werden. Einspracheberechtigt sind Bewohnerinnen und Bewohner im Umkreis von 1055 Meter. Wir Anwohner müssen dieses Vorhaben mit allen Mitteln bekämpfen.

Franz Püntener, Erstfeld