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Lesetour von Müller-Drossaart und Gisler feiert gelungene Premiere

Die Lesetour von Hanspeter Müller-Drossaart im Restaurant Urirotstock in Isenthal ist gut gestartet. Die Kombination mit Musiker Peter Gisler und die mit viel Humor vorgetragenen Gedichte aus dem neuen Gedichtband «gredi üüfe» wussten zu gefallen.
Georg Epp
Das Zusammenspiel zwischen Musiker Peter Gisler und Hanspeter Müller-Drossaart erreichte im «bärgrüäf» seinen Höhepunkt. (Bild: Georg Epp, Isenthal, 12. Oktober 2018)

Das Zusammenspiel zwischen Musiker Peter Gisler und Hanspeter Müller-Drossaart erreichte im «bärgrüäf» seinen Höhepunkt. (Bild: Georg Epp, Isenthal, 12. Oktober 2018)

Im Mai hat Hanspeter Müller-Drossaart seinen Gedichtband «gredi üüfe» in Urner Mundart herausgegeben. Zudem stand der Schauspieler, Dichter, Buchautor, Kabarettist und Lyriker am 7. September im Theater Uri Talkmaster Ruedi Bomatter im «Greedi üüsä» Red und Antwort. Nun begab er sich zusammen mit Musiker Peter Gisler auf eine Lesetour durch Uri. Erster Halt war am Freitagabend das Restaurant Urirotstock in Isenthal. Wegen gesperrter Strasse an der Isleten aufgrund eines Verkehrsunfalls verzögerte sich der Start um eine halbe Stunde.

Im Namen der Kulturkommission und der Gemeinde Isenthal freute sich Josef Schuler, über 60 Personen zur Lesetour zu begrüssen und die beiden Künstler kurz vorzustellen. Er bedankte sich speziell bei den anwesenden Gigi und Karl Baumann, sowie Christoph Hirtler, die einen wesentlichen Beitrag leisteten, um den neuen Mundartgedichtband zu realisieren. Mit einer Reihe von Zahlen zwischen 2000 und 3603 eröffnete Hanspeter Müller-Drossaart seine Lesetour, das Geheimnis der Zahlen löste er am Schluss seines gelungenen Auftritts.

Der erste Gedichtband erschien in Obwaldner Mundart

Der 63-jährige Künstler ist in Sarnen geboren, die Primarschule absolvierte er aber in Erstfeld. Somit kennt er den Obwaldner und Urner Dialekt bestens. Sein erster Gedichtband «zittrigi fäkke» in Obwaldner Mundart erschien 2015. Nun folgte der zweite Gedichtband «gredi üüfe» in Urner Mundart.

Mit der Komposition «Schacherseppeli/Zogä am Bogä» machte Musiker Peter Gisler eine gelungene Verbindung oder Überleitung zum neuen Gedichtband in Urner Mundart. Die eigens für die Lesetour komponierten Stücke passten bestens zu den humorvoll vorgetragenen Gedichten. Die Anwesenden staunten, mit welchem Tempo, Sicherheit, gelungener Mimik und Tonfall Müller-Drossaart seine kurzen Gedichte vortrug. Er bewies auf eindrückliche Art, dass in Mundart mit wenigen Worten, Betonung und Mimik viel mehr gesagt werden kann, als in Hochdeutsch. Das einmalige Zusammenspiel zwischen Musik und Sprache erreichte im «bärgrüäf» seinen Höhepunkt.

Müller-Drossaart brachte das Publikum zum Lachen

Begeistert zeigte sich Josef Schuler, der das Buch, aber auch die integrierte Hör-CD bereits kannte. Mit Kostproben aus den 86 Kurzgedichten strapazierte Müller-Drossaart die Lachmuskeln der Zuhörer. Allein die Namen der Gedichte machen neugierig und regen zum Nachdenken an.

Zum Schluss löste Müller-Drossaart noch das Rätsel seiner Zahlen. Es waren die Höhenmeter der höchsten Urner Berge, am Schluss 3630 Meter... der Dammastock. Nach dem gelungenen Lesetourstart belohnte Urirotstock-Wirt Ruedi Bissig seine Gäste mit einem Glas Holderenwein.

Die weiteren Tourdaten von «gredi üüfe»: Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr, Gasthaus Skiklub Andermatt; Sonntag, 28. Oktober, 17 Uhr, Hotel Stern & Post Amsteg; Sonntag, 4. November, 10.30 Uhr, Aula Unterschächen.

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