Letzter Appell verhallt ungehört

Nur ein kleines Wunder kann die Auflösung des Blasmusikverbands Uri noch abwenden. Am Freitag hüllten sich Präsidenten und Dirigenten der Sektionen in Schweigen.

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Der Nachwuchs fehlt dem BVURI. Bild vom Schlusskonzert des kantonalen Blasmusiklagers des Verbandes im Jahr 2010. Themenbild. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Nachwuchs fehlt dem BVURI. Bild vom Schlusskonzert des kantonalen Blasmusiklagers des Verbandes im Jahr 2010. Themenbild. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Bereits seit Jahren kämpft der Blasmusikverband Uri (BVURI) mit personellen Problemen. Der bisherige «Höhepunkt»: Seit dem 7. Januar 2012 sind im siebenköpfigen Vorstand drei Sitze vakant. Der BVURI steht ohne offiziell gewählten Verbandschef da, seit rund einem Jahr ist Lea Gisler, Altdorf, gleichzeitig Interimspräsidentin und Kassierin, Vorstand und Musikkommission managen die Verbandsgeschäfte gemeinsam.

Schlankere Strukturen verpasst

In der Zwischenzeit sind dem Verband durch eine Revision der Statuten schlankere Strukturen verpasst worden. An der DV vom 12. Januar 2013 in Andermatt werden die Neuerungen zur Diskussion gestellt. Eine der wichtigsten Änderungen: Der Kantonalvorstand soll nur noch aus mindestens drei Personen bestehen.

Doch zwei Monate vor der DV sieht es – trotz dieser Reduktion – schlecht aus. Mit Justin Blunschi und Marco Bissig haben nämlich zwei weitere Vorstandsmitglieder demissioniert.

Bruno Arnold

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