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Linda Indergand fährt in die Top-Ten

Die Urner Fahrer sind mit ihren Leistungen an der Bike-WM in Kanada zufrieden.
Josef Mulle
Linda Indergand fährt an der WM als zweitbeste Schweizerin ins Ziel. (Bild: PD)

Linda Indergand fährt an der WM als zweitbeste Schweizerin ins Ziel. (Bild: PD)

Mit dem Schweizer Doppelsieg im Cross-Country-Rennen bei den Männern vom vergangenen Samstag und der Silbermedaille von Jolanda Neff wussten die Schweizer an der Bike-WM in Kanada zu überzeugen.

Ebenso souverän rehabilitierte sich die Urner Weltklasse-Bikerin Linda Indergand, die an den vergangenen Weltcupeinsätzen nicht die von ihr erwarteten Resultate einbringen konnte. Indergand katapultierte sich bereits in der Startrunde unter die ersten 15 Fahrerinnen, holte dann Runde für Runde auf, um mit ausgelassenem Jubel als zweitbeste Schweizerin das Ziel zu passieren. «Dieser 10. Platz nach der bisher eher verkorksten Saison freut mich natürlich riesig», sagt Indergand nach der Zieldurchfahrt. «Für einmal konnte ich meine Stärken auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke voll in die Waagschale werfen und den insgeheim erhofften Top-Ten-Platz realisieren.»

Auch Reto Indergand und Fabio Püntener überzeugen

Der Urner Reto Indergand, Mitglied der erfolgreichen Schweizer Crew, war etwas verunsichert nach seinen mässigen Resultaten der Vorbereitungsrennen von Lenzerheide und Muttenz. Er erwischte auch in Mont-Sainte-Anne einen schlechten Start, konnte sich dann aber immerhin auf den 23. Platz vorarbeiten.

Ausgezeichnet zeigte sich die Vorstellung von Fabio Püntener, der dritte Spitzenbiker aus dem Kanton Uri, im Rennen der U23-Athleten. Die Fahrer dieser Kategorie hatten das Pech, nach einem Platzregen die schwierigsten Verhältnisse der gesamten Veranstaltung vorzufinden. Passend zu dieser Konstellation war dann auch der Sieg des Aussenseiters Vlad Dascalu aus Rumänien. Püntener nutzte seine technischen Fähigkeiten und beendete seinen WM-Einsatz schliesslich auf dem 15. Platz. «Das ist sicher mein bestes Rennen in dieser Saison gewesen», sagte der sichtlich glückliche Silener nach geschlagener (Schlamm-)Schlacht.

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