LOGOPÄDISCHE REIHENERFASSUNG: Weitere Abklärung ist in 74 Fällen nötig

443 Kindergärtler sind im Heilpädagogischen Zentrum auf Sprachstörungen untersucht worden. Bei 74 Kindern folgt eine weitere Abklärung.

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Zweiklässlerin Monika übt die richtige Artikulation. (Bild pd)

Zweiklässlerin Monika übt die richtige Artikulation. (Bild pd)

Im ersten Quartal des Schuljahres 2009/10 ist die logopädische Reihenerfassung in allen Urner Kindergärten durchgeführt worden. Dabei wurden insgesamt 443 Kinder untersucht. In Bezug auf Artikulation, Satzbau, Stimmgebung und Redefluss ist bei 74 Kindern eine Einzelabklärung in Anwesenheit der Eltern notwendig. 28 Kinder waren bereits in logopädischer Betreuung.

Für 2010 sind 139 Kinder zur Sprachkontrolle vorgemerkt. In 55 Fällen wird eine Elternberatung angeboten. Im Vergleich zum Vorjahr wurden zehn Kinder weniger erfasst. Der Anteil an Kindern, bei denen eine Sprachtherapie angezeigt ist, ist leicht gesunken. Die Zahl für die Elternberatung ist derweil etwas gestiegen.

Für eine erfolgreiche Sprachtherapie sind die aktive Mitarbeit des Kindes und die Unterstützung der Eltern Voraussetzung. Die Kosten für die Therapien übernimmt der Kanton.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.