Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Knoten Kastelen: Der Marschhalt ist vom Tisch

Der Urner Landrat würdigt das überarbeitete Projekt. Doch es gibt noch immer kritische Punkte.
Florian Arnold
Beim Knoten Kastelen ist keine Vollsperrung mehr nötig. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 1. Dezember 2016))

Beim Knoten Kastelen ist keine Vollsperrung mehr nötig. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 1. Dezember 2016))

Das Bauprojekt für den Knoten Kastelen in Schattdorf hat eine politische Hürde genommen. Der Landrat hat gestern mit 54 zu 1 ein Postulat überwiesen und gleichzeitig als materiell erledigt taxiert.

Der Vorstoss wurde 2017 eingereicht und hatte einen Marschhalt gefordert. Seit damals hat sich aber einiges getan. So ist für das Projekt keine Vollsperrung der Strasse mehr nötig: Eine Spur soll für den Personenverkehr jederzeit befahrbar bleiben. Auch muss nicht ein neues Viadukt gebaut werden. Stattdessen wird das Bestehende verstärkt und ausgebaut. Trotz Verbesserungen belaufen sich die Baukosten auch weiterhin auf rund 7 Millionen Franken.

Versprechungen in die Tat umsetzen

Daniel Furrer (CVP, Erstfeld), der das Postulat eingereicht hatte, würdigte es, dass die Kritik ernst genommen worden war und auf das Projekt Einfluss nahm. Allerdings schaue er die Ausführungen der Regierung als «Zwischenbericht» an. «Wir hoffen, dass die Versprechungen, die gemacht wurden, in die Tat umgesetzt werden können.»

Baudirektor Roger Nager stellte klar, dass man schon vor der Einreichung des Postulats in engem Kontakt mit der Gemeinde Schattdorf gestanden habe. Er unterstrich, dass es wichtig sei, das Projekt vor der Eröffnung der West-Ost-Verbindung (WOV) im Jahr 2021 fertig zu stellen. Denn dann werde der Verkehrsfluss beim Knoten wesentlich zunehmen. Allerdings sind gegen das überarbeitete Bauprojekt noch Einsprachen hängig. «Wenn das Projekt nicht umgesetzt werden kann, werden wir ein Links­abbiegeverbot einführen müssen, weil es sonst zu gefährlich wird», so Nager.

Feinerschliessung ist Sache der Gemeinde

Mit dem Postulat wurde auch ein möglicher Kreisel beim Rossgiessen thematisiert. Dieser wie auch die Feinerschliessung des Industriegebiets seien jedoch Sache der Gemeinde, führte Nager aus. Man werde sich aber beteiligen: «An uns soll es nicht scheitern.»

Vor einem Verkehrskollaps fürchtet sich Vinzenz Arnold (SVP, Schattdorf). Denn mit der Eröffnung der WOV greifen in Schattdorf die flankierenden Massnahmen. Die Fahrzeuge würden dann bei Verkehrsproblemen im Gebiet Rossgiessen/Kastelen auf die Adlergartenstrasse ausweichen. «Kreide fressen müssen dann die Schattdorfer», so Arnold.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.