MARTIN PATZEN: Er will trotz Zielkonflikten Kurs halten

Spitaldirektor Martin Patzen nimmt in Uri nach seinem beruflichen Abstecher neue Herausforderungen an. Er ist dafür bereit.

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Martin Patzen. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Martin Patzen. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Nicht wegen Überlastung. Und auch nicht wegen Frustration. Dass Martin Patzen Ende 2007 das Kantonsspital Uri Richtung Lachen verliess, hatte einen anderen Grund: «Ich betrachtete es als Chance für neue Erfahrungen, an ein Spital mit ausgeprägt privatwirtschaftlichen Unternehmungsgrundsätzen berufen zu werden.» Nicht zuletzt reizten ihn die grösseren eigenständigen Entscheidungsspielräume des Spitals Lachen. Er nahm sich eine kleine Wohnung, seine Familie blieb in Uri. Im Rückblick scheint der Ortswechsel von Anfang an nicht endgültig gewesen zu sein.

«In jahrelanger Zusammenarbeit entstand in Altdorf ein ausgezeichnetes Team, das ich schon gelegentlich vermisst habe», gesteht Patzen. Gespräche mit dem Urner Spitalrat führten zum Entscheid, die Zusammenarbeit im November 2008 wieder aufzunehmen. Ausschlaggebend sei für ihn die persönlich-familiäre Situation gewesen, sagt Patzen.

Helen Busslinger-Simmen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.