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Matterhorn-Gotthard-Bahn soll mitfinanziert werden

Im Urner Landrat geht es im Januar um Investitionsbeiträge für die Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Uri soll gut 5 Millionen Franken beisteuern.
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild: Archiv Keystone)

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild: Archiv Keystone)

Voraussichtlich in der Januar-Session geht es um die Finanzierung der Sanierungsarbeiten an der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Das Schweizerische Eisenbahngesetz verlangt von den Kantonen, die direkt von der MGB profitieren, eine Beisteuerung an die gesamten Kosten. Darunter fallen jene Kantone, durch die ein Teil der Schienenstrecke verläuft, sprich das Wallis, Graubünden und Uri. Die Finanzierung bezieht sich auf die Jahre 2013 bis 2016. Deshalb und aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutsamkeit für die Region, beantragt der Regierungsrat dem Landrat, den Investitionsbeiträgen zuzustimmen.

5 Millionen sind gefordert

Der gesamte Kredit, der über eine Zeitspanne von vier Jahren benötigt wird, beläuft sich auf gute 171 Millionen Franken. Davon übernimmt der Bund 70 Prozent. Uri soll 3 Prozent beisteuern, umgerechnet heisst dies satte 5 Millionen. Die Kostenaufteilung hängt von der Bahnlänge sowie der Anzahl Abfahrten auf dem Kantonsgebiet ab.

Arbeitsplätze werden gesichert

Die MGB beschäftigt gegenwärtig 88 Arbeitnehmer und Lernende. Mit einer Instandsetzung der Bahn bleiben die Stellen auch künftig bestehen. In erster Linie wird der Furkatunnel modernisiert. Gebaut wird ein neuer Randweg. Doch auch eine neue Lüftungsanlage sowie eine bessere Beleuchtung will man anschaffen. Der momentane Zustand entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorschriften.

Vor allem für das obere Reuss- und Urserntal ist die MGB enorm wichtig. Sie stellt die Verkehrsverbindung zwischen der Nord-Süd- sowie der West-Ost-Achse im zentralen Alpenraum sicher. Sie fördert also den lokalen Tourismus. Insofern schaffe die MGB auch indirekt Stellen, heisst es im Antrag des Regierungsrats an den Landrat.

Anian Heierli

Mehr zum Thema lesen Sie am 11. Dezember in der Neuen Urner Zeitung und im E-Paper.

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