MAUERNSANIERUNG: Altdorf investiert ins Ortsbild

Altdorf will in der zweiten Almausa-Etappe seine zweihäuptigen Naturstein- und die Terrassenmauern sanieren. Dafür werden total 916'000 Franken investiert.

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Eine Treppe und ein gepflasterter Fussweg zwischen zwei Natursteinmauern in Altdorf. (Archivbild Keystone)

Eine Treppe und ein gepflasterter Fussweg zwischen zwei Natursteinmauern in Altdorf. (Archivbild Keystone)

Viele der zum Teil weit über 200 Jahre alten Altdorfer Natursteinmauern waren vom Zerfall bedroht. Der Gemeinderat Altdorf lancierte deshalb im Jahre 2000 das Projekt Altdorfer Mauernsanierung (Almausa). In einer ersten Phase sind bis 2004 Mauerabschnitte auf einer Gesamtlänge von 8 Kilometern saniert worden. Es wurden einzelne Fugen vermörtelt, herausgefallene Steine ersetzt und der Kronenbereich oder sogar ganze Abschnitte wieder aufgebaut, so etwa an der Trögligasse.

Das Almausa-Projekt hat massgeblich dazu beigetragen, dass Altdorf Anfang 2007 vom Schweizer Heimatschutz (SHS) mit dem begehrten Wakkerpreis ausgezeichnet wurde.

Nun plant Altdorf die zweite Almausa-Etappe. Am Donnerstagabend fand im Mehrzweckgebäude Winkel in Altdorf eine öffentliche Orientierung über das Projekt statt. «Bei diesem schweizweit einzigartigen Projekt geht es um den Erhalt von Kulturgut, von Landschaftselementen und von naturnahem Lebensraum», sagte Gemeindepräsidentin Barbara Bär.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.