Mehr Geld für die Prämienverbilligung

Für die Prämienverbilligung stehen der Urner Bevölkerung 15,5 Millionen Franken zur Verfügung, das sind 500'000 Franken mehr als im Vorjahr. Wer den Anspruch auf einen Beitrag geltend machen will, muss seinen Antrag bis spätestens 30. April 2011 einreichen.

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Die hohen Krankenkassenprämien bedeuten für viele eine grosse finanzielle Belastung. Deshalb werden auch im Jahr 2011 im Kanton Uri wiederum individuelle Prämienverbilligungen an Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen ausgerichtet. Dafür sind insgesamt 15,5 Millionen Franken budgetiert, wie die gesundheitsdirektion des Kantons Uri am Donnerstag mitteilte. Aufgrund der NFA-Bestimmungen wird der Beitrag des Bundes anhand der Durchschnittsprämie und des Versichertenbestandes ermittelt und beträgt 9,4 Millionen Franken. Der Kanton selber steuert 6,1 Millionen Franken bei.

Richtprämien erheblich  erhöht

Gemäss Modellrechnungen erwartet die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion, dass gegen 50 Prozent der Urner Bevölkerung einen Beitrag an die Prämien der Krankenpflege- Grundversicherung erhalten werden. Aufgrund der Tatsache, dass der Kanton für die Prämienverbilligung 0,5 Millionen Franken mehr zur Verfügung stellt, konnten die Richtprämien gegenüber dem Vorjahr erheblich erhöht werden. So beträgt die Richtprämie für Erwachsene neu 3050 Franken (Vorjahr 2800), für junge Erwachsene 2500 Franken (Vorjahr 2150) und für Kinder 1000 Franken  (Vorjahr 700).

Wer Anspruch auf Prämienverbilligung hat, reicht das ausgefüllte Antragsformular bis spätestens 30. April 2011 beim Amt für Gesundheit ein. Personen, die Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV- oder IV-Rente beziehen, erhalten kein Antragsformular zugestellt. Sie müssen auch keinen Antrag einreichen. Ihnen wird die volle Prämienverbilligung automatisch in der Rentenberechnung berücksichtigt und mit den Ergänzungsleistungen monatlich ausbezahlt.

pd/zim