Mehr Kontrollen gefordert

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Alpen-Initiative «Die Alpen-Initiative begrüsst die Kontrollen als wichtigen Bestandteil der schweizerischen Verlagerungspolitik», heisst es in einer Medienmitteilung zu den Zahlen des Schwerverkehrszentrums (SVZ) in Erstfeld. Die Sicherheit auf der Strasse liege aber noch weit unter dem Sicherheitsniveau der Schiene.

«Pro Arbeitstag muss die Urner Polizei acht Lastwagen stilllegen. Das ist ein unhaltbarer Zustand», sagt Jon Pult, Präsident der Alpen-Initiative. Fast ein Drittel der kontrollierten Fahrzeuge wurde gebüsst. «Diese Verstösse machen nicht nur die Strassen gefährlicher, sondern sie verschaffen dem Güterverkehr auf der Strasse auch widerrechtlich Wettbewerbsvorteile», fügt Jon Pult hinzu. Die Bahn transportiere heute um ein Vielfaches sicherer als die Lastwagen.

Auch Verkehr nach Norden kontrollieren

Die Alpen-Initiative verlangt vom Bund, «dass er die Schwerverkehrskontrollen intensiviert und das längst versprochene Kontrollzentrum südlich des Gotthards – analog zum SVZ in Erstfeld – endlich realisiert, damit auch der Verkehr von Süden nach Norden kontrolliert werden kann.»

Jährliche Publikation der Daten verlangt

Die Alpen-Initiative fordert weiter die Überarbeitung des Konzepts von 2003 zur Kontrolle des alpenquerenden Verkehrs sowie die jährliche Publikation der Daten aus den Kontrollzentren, «etwas, das bis heute fehlt», heisst es in der Mitteilung. (bar)