MEMORIAL: Kein Klausenrennen im nächsten Jahr

136 Kurven, 1326 Höhenmeter, 40'000 Zuschauer: Im September 2011 hätte das Klausenrennen Memorial zum fünften Mal gestartet werden sollen. Das Rennen kann aber nicht stattfinden.

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Unterwegs mit einer Riley Nine Ulster aus dem Jahr 1934: Einer der Teilnehmer des Klausenrennens 2006. (Archivbild Neue UZ)

Unterwegs mit einer Riley Nine Ulster aus dem Jahr 1934: Einer der Teilnehmer des Klausenrennens 2006. (Archivbild Neue UZ)

Das alte Konzept des Internationalen Klausenrennen Memorials müsse «dem Zeitgeist der gesellschafts- und umweltpolitischen Veränderungen angepasst und die witterungsbedingten Risiken auf ein erträgliches Mass reduziert werden», wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben. Deshalb finde die 5. Auflage im September 2011 nicht statt. Man werde zuerst ein neues Konzept entwickeln und erarbeiten.

1326 Meter Höhendifferenz
Das Internationale Klausenrennen Memorial hätte bereits zum 5. Mal auf der Originalstrecke stattfinden sollen. Der Start befindet sich jeweils im glarnerischen Linthal auf 622 Meter über Meer und führt über den Urnerboden zum Ziel beim ehemaligen Zielhäuschen auf der Passhöhe (1948 Meter über Meer). Die asphaltierte Strecke weist bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,21 Prozent eine Länge von 21,5 Kilometer auf und überwindet eine Höhendifferenz von 1326 Metern.

Das Klausenrennen ist laut Organisatoren ein unvergleichlicher Anlass für die Würdigung historischer Fahrzeugbauer und Rennfahrer aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Das Rennen fand 1993 erstmals statt. Zwischen 1922 und 1934 wurden die Rennen als «Grosser Bergpreis der Schweiz» ausgetragen.

rem

Impressionen aus dem Jahr 2006: