MGB benötigt auch Geld aus Uri

Die Investitionsvorhaben der Matterhorn-Gotthard-Bahn rufen nach Geld vom Staat.

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Die Matterhorn-Gotthard-Bahn ist nicht nur für Ursern wichtig, sondern auch für das übrige Kantonsgebiet. (Bild: Urs Hanhart/UZ)

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn ist nicht nur für Ursern wichtig, sondern auch für das übrige Kantonsgebiet. (Bild: Urs Hanhart/UZ)

An die Investitionsvorhaben der Matterhorn-Gotthard-Bahn für die Jahre 2011/12 soll der Kanton Uri insgesamt 1,761 Millionen Franken zahlen. Der Beitrag des Kantons Uri entspricht 3,1 Prozent der gesamten Investitionskosten. Den Hauptanteil übernehmen der Bund (40,486 Mio. Franken) und der Kanton Wallis (13,434 Mio. Franken). Am Gesamtrahmenkredit wird sich ebenfalls der Kanton Graubünden (1,264 Mio. Franken) beteiligen. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) will mit dem Geld betriebsnotwendige Investitionsvorhaben und Substanzerhaltungsmassnahmen tätigen.

Der vom Bundesamt für Verkehr genehmigte Investitionsplan der MGB beinhaltet unter anderem Grossprojekte wie den Bahnhof Andermatt, der im Zusammenhang mit dem Tourismusresort von Samih Sawiris um- und ausgebaut werden soll. «Als Arbeitgeberin hat die MGB eine bedeutende Stellung im Kanton Uri, speziell im Urserntal», schreibt die Urner Regierung.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der Dienstagsausgabe der Neuen Urner Zeitung.