MILANO: Gotthardkantone ziehen an Expo positive Bilanz

Die vier Gotthardkantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis setzten an der Expo Milano ganz auf die Kraft des Wassers. Mit Erfolg: 700'000 Menschen wollten ihre Ausstellung zum überlebenswichtigen Element sehen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Nachbildung des Gotthardmassivs wurde an der Expo als bestes Exponat ausgezeichnet. 700'000 Besucher wollten die Ausstellung zum Thema Wasser der Gotthardkantone sehen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Nachbildung des Gotthardmassivs wurde an der Expo als bestes Exponat ausgezeichnet. 700'000 Besucher wollten die Ausstellung zum Thema Wasser der Gotthardkantone sehen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die vier Kantone der Gotthardregion hätten sich erfolgreich als "Wasserschloss Europas" auf der Weltausstellung präsentiert, schrieben die Verantwortlichen am Montag in einer Medienmitteilung.

Die Regierungsvertreter der vier Kantone unterstrichen am Montag bei einem Medienanlass auf dem Expo-Gelände die prägende Bedeutung der Gotthardregion für das europäische Wassersystem. Star der Ausstellung war deshalb die sechs Meter lange und drei Meter breite Miniatur des Gotthardmassivs.

Es war Teil eines Wasserspiels mit einem nachgebauten Holzkanalsystem - sogenannten Suonen. Die Besucher konnten dabei die Fliessrichtung der am Gotthard entspringenden Flüsse nachverfolgen. Bei den Expo Awards konnte dieses Wasserschloss in der Kategorie "Bestes Exponat" einen Preis gewinnen.

Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini (BDP) sah in der Gotthardausstellung ein Symbol für alle alpinen Regionen, die einen nachhaltigen Lebens- und Arbeitsraum schaffen wollten.

Steiniger Weg zur Expo für das Tessin

Der Tessiner Regierungsrat Paolo Beltraminelli (CVP) zeigte sich in erster Linie erleichtert, dass der Kanton trotz einem ablehnenden Volksentscheid an der Ausstellung teilhaben konnte. Die Tessinerinnen und Tessiner hatten im September 2014 einen 3,5 Millionen Kredit für die Teilnahme an der Weltausstellung abgelehnt. Die fehlenden Gelder wurden anschliessend von privaten Sponsoren eingeworben.

Bis Ende Oktober sei die Expo von 22 Millionen Menschen besucht worden - der Schweizer Pavillon habe unterdessen die Zwei-Millionen-Marke bei den Besuchen geknackt, sagte Andrea Arcidiacono, Sprecher der Schweizer Pavillons.

Der Eingangsbereich. (Bild: SAMUEL GOLAY)
40 Bilder
Besucher und Sicherheitskräfte an der Expo Milano. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Die offizielle Eröffnungszeremonie in Mailand. (Bild: MOURAD BALTI TOUATI)
Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz, spricht anlässlich der Eröffnung des Schweizer Pavillions. (Bild: PABLO GIANINAZZI)
Sylvie, das Maskottchen des Schweizer Pavillions, begrüsst die Besucher am Eingang. (Bild: PABLO GIANINAZZI)
Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz, und Dante Martinelli, Generalkommissär für die Schweiz an der Expo Milano, posieren anlässlich der Eröffnung. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Die Ausstellung zum Gotthardmassiv zieht viele Besucher an. (Bild: SAMUEL GOLAY/TI-PRESS)
Die Ausstellung zum Gotthardmassiv zieht viele Besucher an. (Bild: SAMUEL GOLAY/TI-PRESS)
Besucher des Schweizer Pavillions schauen sich die Ausstellung «Spiritio Basilea» an. Diese wurde gesponsert von Syngenta. (Bild: SAMUEL GOLAY/TI-PRESS)
Besucher des Schweizer Pavillions besuchen die Basler Aussellung "Spiritio Basilea". (Bild: SAMUEL GOLAY)
Besucher des Schweizer Pavillions schauen sich die Ausstellung «Spiritio Basilea» an. Diese wurde gesponsert von Syngenta. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Im Schweizer Pavillon betrachten Besucher die Subausstellung, Spiritio Basilea im Pavillon rossocrociato, am Freitag, 1. Mai 2015, in Mailand, Italien. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Im Schweizer Pavillon betrachten Besucher am Eröffnungstag die Subausstellung, Spiritio Basilea im Pavillon rossocrociato. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Besucher des Schweizer Pavillions schauen sich die Ausstellung «Spiritio Basilea» an. Diese wurde gesponsert von Syngenta. (Bild: SAMUEL GOLAY/TI-PRESS)
Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz spricht anlässlich der Eröffnung des Schweizer Pavillions. (Bild: PABLO GIANINAZZI)
Müll und Bauschutt liegt zwischen den einzelnen Pavillions. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Auch das ist die Expo Milan: Aktivisten werfen Steine und andere Gegenstände auf die Polizisten. Sie demonstrierten gegen die Weltausstellung. (Bild: Riccardo De luca)
Hunderte von Aktivisten demonstrierten gegen die Expo Milan. Als Polizei und Demonstranten aneinander gerieten, eskalierte die Situation. (Bild: MASSIMO PERCOSSI)
Autos wurden von den Demonstranten angezündet, als sich die Aktivisten und die Polizei während der Demonstration aneinander gerieten. (Bild: SALVATORE GARZILLO)
Ausnahmezustand in Mailand: Ein Aktivist schlägt mit einem Gegenstand die Scheibe eines parkierten Autos ein. (Bild: MASSIMO PERCOSSI)
Auch Banken waren vor den Demonstranten nicht sicher: Sie warfen die Scheiben ein. (Bild: Luca Bruno)
Ein italienischer Polizist feuert mit Tränengas auf die maskierten Demonstranten. (Bild: MASSIMO PERCOSSI)
Autos auf den Strassen Mailands brennen lichterloh, nachdem die italienische Polizei und die Demonstranten aneinander gerieten. (Bild: DANIEL DAL ZENNARO)
Bild: Luca Bruno
Der russische Pavillion. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Der Pavillion der Vereinigten Staaten von Amerika. (Bild: MOURAD BALTI TOUATI)
Der Pavillion der Vereinigten Staaten von Amerika. (Bild: MOURAD BALTI TOUATI)
Besucher laufen unterhalb und begehen ein gigantisch grosses Netz im Brasilianischen Pavillion. (Bild: MOURAD BALTI TOUATI)
Expo-Besucher begehen ein gigantisch grosses Netz im Brasilianischen Pavillion. (Bild: MOURAD BALTI TOUATI)
Der italienische Premierminister Matteo Renzi beim Besuch der Expo Milano am Freitag. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Der italienische Premierminister Matteo Renzi beim Besuch der Expo Milano am Freitag. (Bild: SAMUEL GOLAY)
Expo 2015 World fair opens in Milan (Bild: STEFANO PORTA)
Bild: Antonio Calanni
Bild: Antonio Calanni
Bild: Antonio Calanni
Der spanische Pavillion. (Bild: STEFANO PORTA)
Der sudanesische Pavillion von aussen. (Bild: STEFANO PORTA)
Der Pavillion von Nepal in der Aussenansicht. (Bild: STEFANO PORTA)
Der vietnamesische Pavillion. (Bild: STEFANO PORTA)
Der Pavillion von Uruguay. (Bild: STEFANO PORTA)

Der Eingangsbereich. (Bild: SAMUEL GOLAY)

(sda)