Militärbauten bleiben oft leer

Die Armee ist ausgezogen. Zurückgeblieben sind teure Anlagen, die niemand mehr nutzen kann, weil sie ausserhalb der raumplanerischen Nutzungszonen liegen.

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Louis Ziegler glaubt, dass man die leeren Räume des Zeughauses Wattingen bei Wassen gewerblich nützen könnte. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Louis Ziegler glaubt, dass man die leeren Räume des Zeughauses Wattingen bei Wassen gewerblich nützen könnte. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Die Armee hat in den vergangenen Jahren unzählige Gebäude, Bunker und Waffenstellungen aufgegeben. Allein im Kanton Uri existieren rund 150 Militärbauten, die nicht mehr genutzt werden. Für viele Anlagen gäbe es zwar Interessenten. So gibt es Leute, die alte Wachhäuschen zum Feriendomizil umfunktionieren wollen, oder Interessenten, die ihre Wohnwagen in alten Armeeunterständen einstellen wollen. Trotzdem bleibt die Armasuisse Immobilien auf den Anlagen sitzen. Grund: Die meisten Bauten liegen ausserhalb der raumplanerischen Nutzungszonen – irgendwo im Gebirge. Deshalb müsste die Armasuisse diese Bauten eigentlich abreissen. Doch weil das Geld fehlt, werden jedes Jahr nur wenige Objekte dem Erdboden gleich gemacht.

eb

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.