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Millionen-Investitionen für Strassen zahlen sich aus

Der Kanton Uri investiert in den Unterhalt des 153 Kilometer langen Strassennetzes. 2018 mussten mehrere anspruchsvolle Baustellen in steilem Gelände bewältigt werden.
Felssicherungsarbeiten an der Bristenstrasse. (Bild: PD)

Felssicherungsarbeiten an der Bristenstrasse. (Bild: PD)

«Wir konnten die Termine und die Kosten wie geplant einhalten», lässt sich Baudirektor Roger Nager in einer Mitteilung der Baudirektion Uri zitieren. An der Bristenstrasse beispielsweise wurde während acht Wochen gearbeitet. Auf dem Programm standen aufwendige Sicherungsarbeiten am Berg. Eine instabile Felspartie, rund 130 Meter vor dem ersten Kehrtunnel, wurde mit 30 acht Meter langen Felsankern stabilisiert und mit Beton versiegelt.

Auf dem Gemeindegebiet Gurtnellen musste die Baudirektion aufgrund der geologischen Entwicklung an mehreren Stellen aktiv werden: Zum einen konnte die Erneuerung der Stützmauer zwischen Kantonsstrasse und SBB-Trassee bei Intschi/Elmen abgeschlossen werden. Zum andern wurde in der Intschiflühe in mühsamer Handarbeit ein rund 30 Kubikmeter grosser instabiler Fels Stück für Stück abgetragen.

Neue Ausweichstelle im Bereich Birchi bringt mehr Sicherheit

Aktuell läuft in Gurtnellen bis im Dezember 2018 die erste Etappe der Instandsetzung Intschialpbachbrücke. Auf der engen und kurvenreichen Isenthalerstrasse konnte im Bereich Birchi 2018 eine neue Ausweichstelle gebaut werden. Diese Arbeiten nahmen rund sechs Monate in Anspruch. Dank der neuen Ausweichstelle wird das Kreuzen der PW, LKW und Velofahrer sicherer. Die Feuertaufe hat das Bauwerk am vergangenen Wochenende bereits bestanden: Die Baustelle Birchi konnte pünktlich auf das stark frequentierte Kilbi-Wochenende in Isenthal fertiggestellt werden.

Winterschäden konnten behoben werden

Neben diesen grossen Baustellen wurden an zahlreichen Stellen auf dem Strassennetz diverse Arbeiten vorgenommen, unter anderem in Schattdorf, auf der Furkapass-, Sustenpass- und Oberalppassstrasse, auf der Klausenstrasse zwischen Bürglen und Spiringen, in Andermatt sowie auf dem Urnerboden. Zudem hat der Urner Landrat nach dem harten Winter 2017/18 der Baudirektion einen Nachtragskredit zur Behebung der Winterschäden zugesprochen. Auch diese Arbeiten sind mittlerweile erledigt.

Baudirektion Uri dankt für das Verständnis der Bevölkerung

Die Bauarbeiten auf den Strassen sind mit Behinderungen und Einschränkungen verbunden. Die Baudirektion Uri bedankt sich bei der Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis und das stets grosse Wohlwollen. Laut der Baudirektion Uri ist aber die Arbeit auf den Strassen für dieses Jahr noch nicht zu Ende. Beim Betrieb Kantonsstrassen laufen derzeit die Vorbereitungen für den herannahenden Winter auf Hochtouren. (pd/pz)

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