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Mineralienmuseum eröffnet mit neuer Ausstellung

Am Samstag, 19. Mai 2018, feierte der Verein Urner Mineralienfreunde die Wiedereröffnung des Urner Mineralienmuseums in Seedorf. Nebst der Sonderausstellung «Eisenrose/Hämatit» kann auch ein 8000 Jahre altes Hirschgeweih bestaunt werden.
Georg Epp
In der Sonderschau «Eisenrose/Hämatit» freuen sich Vereinspräsident Emanuel Regli und Museumsleiter Martin Russi über das gute Echo der neuen Ausstellung. (Bild: Georg Epp, Seedorf, 19. Mai 2018)

In der Sonderschau «Eisenrose/Hämatit» freuen sich Vereinspräsident Emanuel Regli und Museumsleiter Martin Russi über das gute Echo der neuen Ausstellung. (Bild: Georg Epp, Seedorf, 19. Mai 2018)

Die Freude bei den Verantwortlichen im Urner Mineralienmuseum in Seedorf ist jeweils gross, die neu gestaltete Ausstellung mit einem kleinen Fest zu eröffnen. Museumsleiter Martin Russi und sein Team absolvierte rund 1200 Kilometer, um Kristalle von 12 Strahlern abzuholen und fein säuberlich in den Vitrinen des Museums zu präsentieren. Die Ausstellung oder die Mineralien-Schatzkammer wird jedes Jahr neu gestaltet, rund 400 Mineralien aus allen Teilen der Schweiz können bestaunt werden.

Allein die Sonderschau «Eisenrose/Hämatit» ist etwas Spezielles, wahre Kunstwerke der Natur werden präsentiert. Zudem zeigt Heinz Infanger aus Amsteg seine Funde aus der Quarzkluft im Gebiet Silenen auf rund 2800 Höhenmetern. Im Jahre 2013 entdeckte er diese Kluft mit grossen Bergkristallen und einer 8000 Jahre alten Hirschgeweihstange.

Neue Strahlersaison gestartet

Mit der Wiedereröffnung des Urner Mineralienmuseums wird auch die Strahlersaison lanciert. Der eine oder andere Strahler war natürlich bereits mindestens einmal an der Schneegrenze, um sich nach neuen Fundstücken umzusehen und erste Fundberichte machen bereits die Runde. Ausgedehnte Strahltouren in höher gelegene Fundgebiete erfordern jedoch noch etwas Geduld, die effektive Hochsaison beginnt Ende Juli, Anfang August. Besonders beliebt sind zurückschmelzende Gletscherzungen, die neue Klüfte freigeben.

Museumsleiter Martin Russi freute sich, diverse Gäste, unter ihnen Ralph Aschwanden, der neue Amtsvorsteher Kultur und Sport, Gemeindepräsident Max Aschwanden, Werner Walker von der Korporation Uri, das neue Ehrenmitglied Rudi Wewer sowie Johannes Keilmann, den obersten Chef der Mineralientage München, zu begrüssen. Unisono zeigte man sich begeistert von der neu gestalteten Ausstellung. «Wenn die Urner etwas machen, dann machen sie es mit Herzblut», sagte Ralph Aschwanden. «Unsere Museen können nur durch grosses Engagement, wie es der Verein Urner Mineralienfreunde vormacht, bestehen.»

Besucherzahlen wieder gesteigert

Dank grossem Engagement konnten die Besucherzahlen im Urner Mineralien-Museum in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Erst kürzlich wurden die Beleuchtung und die Alarmanlage erneuert. Mit der Musikformation «Kristallklar» mit Sepp Imholz an der Spitze, sowie mit Speis und Trank wurde die Wiedereröffnung gebührend gefeiert.

Das nächste Highlight der Urner Mineralienfreunde werden die 56. Urner Mineralientage vom 8./9. September 2018 in der Dätwyler AG in Altdorf sein. Trotz oder gar wegen der gleichzeitig stattfindenden Gewerbeausstellung Uri 18 erhofft man sich bereits jetzt grosse Besucherzahlen.

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