MINERALIENMUSEUM: Schatzkammer erhält französisches Flair

Das Mont-Blanc-Gebiet hat eine ganz spezielle Aura. Nun ist auch im Urner Mineralienmuseum in Seedorf etwas davon zu spüren.

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Peter Herger, Frängg Imhof und Sophi Tresch, Präsidentin der Urner Mineralienfreunde, (von links) beim Fachsimpeln. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Peter Herger, Frängg Imhof und Sophi Tresch, Präsidentin der Urner Mineralienfreunde, (von links) beim Fachsimpeln. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Blühende Bäume und weidende Kühe sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die von den Urner Mineralienfreunden liebevoll gehegte und gepflegte Schatzkammer aus dem Winterschlaf erwacht. Am Dienstag war es nun so weit: Das Mineralienmuseum in Seedorf öffnete zum 27. Mal seine Tore. Seinem Ruf als lebendiges Museum wird es auch heuer gerecht.

Die im letzten Jahr gezeigten Leihgaben sind wiederum fast vollständig durch neue ersetzt worden. Anhand von rund 400 ausgesuchten Ausstellungsstücken wird den Besuchern ein Überblick über die im Alpenraum vorkommenden Mineralien vermittelt. Die Palette reicht von Rauchquarzen, Rosafluoriten, Adularen, Pyriten, Brookiten und Hämatiten bis hin zu Calciten.

Grenzüberschreitende Schau
Eines der Highlights ist die Sonderschau mit Fundstücken aus dem Mont-Blanc-Gebiet. Strahler des westlichen Nachbarlands zeigen rund 150 Mineralien, die an Schönheit und Brillanz kaum zu überbieten sind. Besonders eindrücklich sind die Rosafluorite und Rauchquarzstufen.

Urs Hanhart

HINWEIS
Die Ausstellung ist bis 12. Oktober geöffnet, jeweils donnerstags, samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.