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Mit Alpbach würde das Ziel erreicht

Gesamtenergiestrategie Der Regierungsrat will die Produktion von Strom aus Wasserkraft steigern. Bis 2020 soll die Wasserkraftproduktion aus Urner Gewässern gegenüber 2006 um 10 Prozent respektive um 150 Gigawattstunden (GWh) erhöht werden. Dieses Ziel soll primär durch neue Kraftwerke (100 GWh), aber auch durch eine Produktionssteigerung bei bestehenden Kraftwerken (Ausbau oder Effizienzsteigerung, 50 GWh) erreicht werden.

Während einzelne Projekte zum Ausbau der bestehenden Kapazitäten (Bristenstollen, Staudammerhöhung Göscheneralp) sistiert wurden, kommt der Ausbau im Bereich der neuen Kraftwerke gut voran. Mit den Kraftwerken, die bereits in Betrieb sind (KW Bristen, 15 GWh; KW Realp II, 10 GWh), mit dem sich im Bau befindenden KW Fellitobel (4,5 GWh) sowie mit dem KW Schächen (16 GWh), für das Ende 2017 die Baubewilligung erteilt wurde, ist eine zusätzliche Jahresproduktion von 45,5 GWh gesichert. Mit den geplanten Kraftwerken am Palanggenbach (8 GWh) und an der Meienreuss (28 GWh) dürften weitere 36 GWh Stromproduktion hinzukommen. Am Alpbach wird aufgrund der Nutzung der geplanten Gewässerstrecke vom Schopfen bis ins Gebiet Taubach mit einer Produktion von rund 29 GWh gerechnet. Somit könnte das in der Gesamtenergiestrategie festgelegte Ausbauziel von 100 GWh neuer Stromproduktion auf jeden Fall erreicht werden.

Auch wenn sich der Kanton nicht an einem KW Alpbach beteiligen würde, könnte er profitieren: Pro Jahr dürften Wasserzinsen von 440000 bis 460000 Franken in die Staatskasse fliessen. (bar)

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