Mit alter Fototechnik zum Förderpreis

Annemarie Oechslin hat einen Förderpreis der Danioth-Stiftung gewonnen. Dabei setzt sie eine alte Technik neu ein.

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Annemarie Oechslin neben ihren Werken in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Annemarie Oechslin neben ihren Werken in Altdorf. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Annemarie Oechslin freut sich sehr über den Förderbeitrag von 6000 Franken, den die Danioth-Stiftung ihr am Samstag überreicht hat. Bereits vor vier Jahren hatte die im Kanton Uri aufgewachsene Künstlerin von derselben Stiftung einen Förderpreis von 10 000 Franken erhalten. Daher kennt und schätzt sie die damit verbundenen Freiheiten.

Oechslin macht Kunst mit vielen verschiedenen Mitteln. Die Technik wird durch die jeweilige Arbeit bestimmt. So entstehen ganz unterschiedliche Bilder, Objekte und Installationen. Oechslin experimentiert auch gerne mit alten und neuen Materialien. Im Haus für Kunst Uri ist nun eine Bildinstallation zu sehen, die sie mit einer ganz speziellen Fototechnik hergestellt hat: Polaroid-Fotografie gibt es zwar nicht mehr. Es gibt aber die Möglichkeit, heute mit neuer Chemie dieselben Produkte herzustellen.

Das Kuratorium der Urner Kunst- und Kulturstiftung hat am Samstagabend im Haus für Kunst Uri drei Förder- und drei Projektbeiträge vergeben. Zu den Geehrten zählen neben Annemarie Oechslin auch der Filmer Milos Savic (6000 Franken) sowie Bewegungsschauspieler Christoph Lauener (5000 Franken). Projektbeiträge von 2000 und 3000 Franken gingen an die visuelle Künstlerin Lina Müller, die Fotografin Anita Regli und die Malerin Evelyne Walker Schöb.

Markus Zwyssig

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>