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«Zeitsprung» mit Urner Filmemacher: mit Playmobilauto nach Hollywood

Im Rahmen des Projekts «Zeitsprung» gab es am Wochenende auch die Filmvorführungen «Streifen» über das Filmschaffen von Claudio Fäh zu sehen.
Claudia Naujoks
Der in Los Angeles lebende Urner Claudio Fäh im Einsatz. (Bild: PD)

Der in Los Angeles lebende Urner Claudio Fäh im Einsatz. (Bild: PD)

Zu Beginn der Filmbiografie werden Actionszenen seiner Filme gezeigt, bei denen es laut, brutal, grob und rau zu und hergeht. Cut! Dann erzählt Claudio Fäh mit Einspielern seinen Werdegang anekdotisch und humorvoll nach.

Schon als Knabe – er wächst in Altdorf auf – spielt er mit seinem besten Kollegen, Roman Schön, Rollenspiele. Sie verkleiden sich, erfinden Geschichten und spielen sie mit Playmobilfiguren nach. Und schnell kommen die beiden darauf, alles zu filmen. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen ist, dass das der Beginn einer Leidenschaft werden sollte, die für Claudio Fäh schliesslich in den Beruf des Regisseurs in Hollywood mündet.

Auto-Stuntszene erinnert an Spiele in der Kindheit

Mit Dankbarkeit blickt der heimatverbundene Altdorfer heute auf diese Zeit zurück. Schmunzelnd und mit leuchtenden Augen berichtet er, dass einst eine Produktionsfirma eine Szene mit einem sich überschlagenden Auto als zu teuer in der Umsetzung ablehnte. Der findige Filmemacher erinnert sich an die Playmobilzeiten, als sie so eine Szene schon einmal in Miniatur dargestellt hatten, und entwickelt daraus für die grosse Szene einen Plan, der genehmigt wird. Das war sein ganz persönlicher Zeitsprung.

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