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Syna-Region Uri hat mit Mitgliederrückgang zu kämpfen

An der GV der Syna-Region Uri wurden viele langjährige Mitglieder geehrt. Zu Gast war Regierungsrat Urban Camenzind.
Hans Gnos
Regierungsrat Urban Camenzind überbrachte die Grüsse des Regierungsrates. (Bild: Hans Gnos, Altdorf, 8. März)

Regierungsrat Urban Camenzind überbrachte die Grüsse des Regierungsrates. (Bild: Hans Gnos, Altdorf, 8. März)

Regionalpräsident Sepp Arnold führte am Freitag, 8. März, im Uristier-Saal der Dätwyler AG in Altdorf durch die GV der Syna-Region Uri. Sein Motto: «Wir bringen den Stier zum Fliegen». «Syna hat sich insbesondere bei vielen Vertragsverhandlungen für die Arbeitenden erfolgreich eingesetzt», betonte der Präsident. Als sehr positiv bezeichnete Sepp Arnold die Wirtschaftslage der Zentralschweiz.

Sorgenfalten bereiten ihm aber die vielen Mitgliederkündigungen im vergangenen Jahr. Präsident Sepp Arnold, Kassier Sascha Zgraggen und die Aktuarin Cindj Gamma wurden wiedergewählt. Neu wählten die Mitglieder die Jugendbetreuerin Cátia Mende. Zahlreiche Mitglieder mit 25, 40 und 50 Jahren Mitgliedschaft wurden geehrt. Besonders freute sich Regionalsekretär Andy Müller über die 60 Jahre Mitgliedstreue von Willy Imhof aus Bürglen.

Weiterbildung ist wichtiger Bestandteil

In der Region Uri wird die Weiterbildung grossgeschrieben. Auch an der diesjährigen GV präsentierte Regionalpräsident Sepp Arnold den Mitgliedern ein vielseitiges Jahres- und Bildungsprogramm. Vor allem bietet das gewerkschaftliche Bildungsinstitut ARC in den Bereichen berufliche Weiterbildung und in der Persönlichkeitsschulung eine breite Palette von Kursen an. Mitglieder können vom Gratisangebot profitieren. Mit dem Regio-Pass steht den Mitgliedern eine weitere Leistung von Syna offen.

Entwicklung der Wirtschaft positiv bewertet

Zwei Ziele der Region Uri bestehen darin, den Mitgliederbestand zu halten und die Tagesgeschäfte zu meistern. Die jährliche Delegiertenversammlung fordert vorab Vorstandsmitglieder. Und gemäss Sepp Arnold werden jeweils an der Alpenkonferenz die Weichen für die Zukunft gestellt.

Regierungsrat Urban Camenzind überbrachte Grüsse der Kantonsregierung. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte er von einer erfreulichen Wirtschaftsentwicklung berichten. Mit einer Grössenordnung der Arbeitslosigkeit von 1,3 Prozent liege Uri weit unter dem schweizerischen Durchschnitt. Es gäbe auch keine grösseren Schliessungen und Umstrukturierungen. Die Bestellungsbücher seien gemäss Rückmeldungen der Unternehmer vielerorts voll. Als weiteres positives Zeichen könne man den Bedarf von Arbeitskräften in der Wirtschaft erwähnen. Urban Camenzind ist der Meinung, dass in einer solchen Situation die Rahmenbedingungen verbessert werden sollten.

Urban Camenzind lobt «Uri 18»-Auftritt

«Bedauerlich ist, dass es in der Schweizer Politik zur Gewohnheit wurde, rote Linien zu ziehen und Gespräche zu verweigern», zeigte sich Urban Camenzind enttäuscht. «Miteinander reden und Kompromisse schmieden, bis man eine Lösung findet, hinter der alle stehen können. Das ist ein Schweizer Erfolgsrezept.» Nun komme es häufiger vor, dass einige Akteure lieber mit grossen Schlagzeilen in den Medien präsent sein wollen.

Urban Camenzind lobte Syna für den hervorragenden Auftritt an der «Uri 18». Er freute sich über dieses Engagement, denn die Gewerkschaften wären ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft. Marc Lucas, neuer Syna-Finanzchef, überbrachte die Grüsse der Geschäftsleitung der Syna Schweiz.

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