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Mositunnel: Urner Landrat verlangt Kompromiss

Trotz Sperrung während der Sanierung sollen Urner Transporteure den Mositunnel der A4 bei Brunnen zwischen 5 und 6.30 Uhr von Süden nach Norden passieren dürfen. Der Urner Landrat hat am Mittwoch einstimmig einen entsprechenden Vorstoss für dringlich erklärt.
Wegen Arbeiten im Mositunnel ist dieser oft gesperrt. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Wegen Arbeiten im Mositunnel ist dieser oft gesperrt. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Altdorf. Damit fordert das Parlament die Urner Regierung auf, sich für einen Kompromiss bei der Sperrung des Mositunnels einzusetzen. Der Landrat überwies die Interpellation von Ruedi Zgraggen (CVP) einstimmig.

Anlass ist die geplante Teilsperrung des Mositunnels von Februar bis Juni 2013 wegen Sanierungsarbeiten. Für Lastwagen ist der Teil der Axenstrasse dann nur noch von Norden her passierbar.

Lastwagen, die nach Norden fahren, werden über die A2 und Luzern umgeleitet. Die 20 Kilometer lange Strecke von Flüelen UR nach Schwyz verlängert sich dadurch um rund 60 Kilometer.

Die Teilsperrung bürde der Wirtschaft in Uri mehrere 100'000 Franken Mehrkosten auf, monierte Ruedi Zgraggen vor dem Landrat. Aber nicht nur finanziell sondern auch ökologisch sei die Umleitung der Lastwagen inakzeptabel.

Zraggen schlug einen Kompromiss vor. So sollen die Urner Transportunternehmen Tunnel jeweils am frühen Morgen von Süden nach Norden passieren dürfen. Mit einer solchen Regelung liesse sich eine ansehnliche Zahl von Ausweichfahrten über die A2 reduzieren. (sda)

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