MOTION: 2000 Solaranlagen auf Urner Dächern?

Armin Braunwalder hat einen Plan, wie Uri den Stromverbrauch drastisch senken kann. Dazu gehören 2000 Solardächer.

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Solarzellen auf dem Dach eines Bauernhofes. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Solarzellen auf dem Dach eines Bauernhofes. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Landrat Armin Braunwalder (Grüne, Erstfeld) fordert den Regierungsrat auf, bis 2020 ein Programm für die Realisierung von 2000 Solaranlagen umzusetzen.

«Damit wird der Stromverbrauch bei der elektrischen Warmwassererzeugung markant gesenkt und gleichzeitig der Anteil erneuerbarer Energien deutlich erhöht», begründete Braunwalder gestern im Landrat seinen Vorstoss.

'Zwei kleine Fussballfelder'
Für dieses «2000-Solardächer-Programm» geht Braunwalder von einer Standard-Sonnenkollektoranlage mit einer Fläche von 5 bis 6 Quadratmetern aus. Dies reiche aus, um den jährlichen Warmwasserbedarf eines Vier-Personen-Haushalts zu 60 Prozent zu decken. 2000 Anlagen würden demnach bis zu 12 000 Quadratmeter einnehmen. Das entspricht etwa der Grösse von zwei kleinen Fussballfeldern.

Ob alles einzelne oder auch grössere Kollektivanlagen installiert werden sollen, lässt Braunwalder offen. Dachflächen jedenfalls gebe es in Uri genug. Benötigt würden nach Berechnungen 5 Prozent der nutzbaren Gesamtdachfläche.

Sven Aregger

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.