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MOTORSPORT: Rallye Gotthard wird auf kommendes Jahr verschoben

Weil nicht alle Bewilligungen vorliegen, findet die im Herbst 2016 geplante Rallye Gotthard nicht statt. Laut wirds trotzdem.
Das Team Carron/Siggen unterwegs in der Tremola anlässlich der letzten Rallye Gotthard im Jahr 1983. (Bild: PD)

Das Team Carron/Siggen unterwegs in der Tremola anlässlich der letzten Rallye Gotthard im Jahr 1983. (Bild: PD)

Das Revival der Rallye Gotthard, die vom 1. bis 4. September 2016 geplant war, wird auf den Spätsommer 2017 verschoben. Es ist dem OK nicht gelungen, rechtzeitig alle zur Durchführung notwendigen Bewilligungen zu erhalten. Die obere Leventina, das Tavetsch, das Ursern- und das Göscheneralptal hätten im September 2016 zur motorsportlichen Arena werden sollen. Jetzt wird der Anlass aber erst in einem Jahr über die Bühne gehen.

Lange nach Plan

1983 wurde zur zehnten und bisher letzten Rallye Gotthard gestartet – mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Marc Surer als grossem Publikumsmagnet. Nun hatte sich ein OK rund um Bernhard Brägger, der bereits vor 33 Jahren als Organisator amtierte, zum Ziel gesetzt, den Motorsportanlass im September 2016 nach 33 Jahren Unterbruch zu neuem Leben zu erwecken. Lange Zeit verliefen die Vorbereitungen nach Plan. In den vergangenen Wochen wurden die Verantwortlichen aber mit einem unerwarteten Bewilligungsproblem konfrontiert, das den vorgesehenen Ablauf verunmöglichte. «Dieses Problem lässt sich in den verbleibenden zwei Monaten bis zur Rallye nicht beheben», schreibt das OK um Bernhard Brägger und Martin Kolb in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung.

Gleichzeitig mit der Verschiebung sprachen sich die Initianten gegen eine Mini-Rallye auf verkürzter Strecke mit einem Teil der vorhandenen Bewilligungen und einem darauf abgestimmten Zeitplan aus. «Das kam aus logistischen und sicherheitstechnischen Gründen nicht in Frage», heisst es in der Mitteilung. «Zudem wäre eine derartige Notlösung für die Teilnehmer unbefriedigend und würde auch nicht den Ansprüchen der Initianten an diesen bedeutsamen Anlass entsprechen», so das Organisationskomitee.

Das OK bedauert die zeitliche Verschiebung um ein Jahr, glaubt aber, im Sinne aller Beteiligten zu handeln. Man sei aber überzeugt, dass die 11. Auflage im Spätsommer 2017 zu einem nachhaltigen Erlebnis für die teilnehmenden Equipen und die Rallyefreunde werde.

Prolog gibt Vorgeschmack

Ganz ruhig wird es am 3. September 2016 in der Region um Andermatt und Sedrun dennoch nicht werden. Ein Prolog mit historischen Fahrzeugen lässt die Geschichte der Motorsportvergangenheit am Gotthard neu aufleben und bietet einen Vorgeschmack auf die Rallye 2017.

Bruno Arnold

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