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MOUNTAINBIKE: Linda Indergand erneut an vorderster Front

Linda Indergand stellte beim Weltcup-Rennen in Andorra ihre gute Form erneut unter Beweis. Sie landete auf dem 4. Platz. Nicht ganz wunschgemäss lief es hingegen ihrem Bruder Reto.
Roland Jauch
Linda Indergand verpasste das Podest beim Weltcuprennen in Andorra nur knapp. (Bild: Roland Jauch (Vallnord, 2. Juli 2017))

Linda Indergand verpasste das Podest beim Weltcuprennen in Andorra nur knapp. (Bild: Roland Jauch (Vallnord, 2. Juli 2017))

Roland Jauch

redaktion@urnerzeitung

Bei besten äusseren Bedingungen fanden am vergangenen Sonntag in Vallnord in Andorra auf rund 2000 Meter über Meer die dritten Mountainbike-Weltcup-Rennen statt. Das Rennen der Elite-Damen war eine klare Angelegenheit für die Ukrainerin Yana Belomoina. Sie sicherte sich damit ihren zweiten Weltcup-Sieg in Serie, und zwar vor der amtierenden Weltmeisterin Annika Langvad und vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, die Dritte wurde.

Die Silenerin Linda Indergand startete gut ins Rennen und konnte hinter den ersten drei Fahrerinnen konstant ihr eigenes Tempo bestimmen. Ab der dritten Runde lieferte sie sich einen harten Kampf mit der Kanadierin Emily Batty um den 4. Rang. Die Kanadierin konnte sich in der vorletzten Runde leicht von Indergand absetzen. In der Schlussrunde leistete sich Batty dann aber einen kapitalen Fahrfehler. Indergand konnte an ihr vorbeiziehen und so den 4. Rang ins Trockene bringen.

Der Plan ist voll aufgegangen

Vor dem Rennen hätte sich Linda Indergand mit einem Platz in den Top Ten zufriedengegeben. Mit dem 4. Rang an jenem Ort, an dem sie ihren ersten Eliminator-Weltmeistertitel geholt hat, zeigte sie sich überaus glücklich: «Es ist super. Ich wusste, dass ich mich nicht ‹überdrehen› durfte. Dieser Plan ist mir auf dieser Strecke mit teils langen und steilen Anstiegen voll aufgegangen», freute sich Indergand.

Reto Indergand landet auf Rang 29

Im Feld der Elite-Herren zeigte der amtierende Weltmeister Nino Schurter einmal mehr, wer zurzeit der stärkste Fahrer ist. Von der ersten Anfahrt an zog er einsam seine Runden an der Spitze des Rennens und gewann vor seinem Landsmann Mathias Flückiger und dem Franzosen Jordan Sarrou, die im Sprint den 2. Platz ausmachten. Weniger gut lief es Reto Indergand, der am 25. Juni den Proffix Swiss Bike in Andermatt gewonnen hat. Bekannt für seine guten Starts, schaffte es der Silener diesmal nicht, seine Ausgangslage zu verbessern. Am Ende der ersten Runde lag er an 31. Stelle und konnte sich danach noch auf Rang 29 verbessern. Bei den U23-Damen konnte die Zürcherin Sina Frei, die Elite-Siegerin des Swiss-Bike-Cups in Andermatt, ihre Form auch auf internationaler Ebene bestätigen. Die amtierende Europameisterin in der Kategorie U23 gewann in überlegener Manier ihr erstes Weltcup-Rennen.

Im Rennen der U23-Herren sicherte sich der Däne Simon Andreassen den Sieg. Bester Schweizer wurde Filippo Colombo auf dem 14. Rang.

Die nächsten Weltcup-Rennen finden am kommenden Sonntag auf der Lenzerheide statt. Mit dabei sind dann auch wieder Linda und Reto Indergand. Sie hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Urner Fans bei der Hauptprobe für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr.

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