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MUSIK: Eine begeisternde Reise mit dem Musikverein

Die Panamericana bildete den roten Faden der Jahreskonzerte des Musikvereins Seedorf. Das Blasorchester überzeugte mit südamerikanischen Rhythmen.
Ralph Aschwanden
Der Musikverein Seedorf unter der Leitung von Michel Truniger bei seinem Auftritt. (Bild: PD)

Der Musikverein Seedorf unter der Leitung von Michel Truniger bei seinem Auftritt. (Bild: PD)

Ralph Aschwanden

redaktion@urnerzeitung.ch

Die Panamericana – die rund 26000 Kilometer lange Schnellstrasse von Nord- nach Südamerika – bildete den roten Faden der Jahreskonzerte des Musikvereins (MV) Seedorf vom 28. und 29. April. Vor zweimal vollgefüllten Rängen zeigte sich das rund 60-köpfige Seedorfer Blasorchester von seiner besten Seite.

Bereits im ersten Werk «American Barndance» von Richard L. Saucedo sprühte der MV Seedorf vor Spielfreude. Diesen Schwung nahm das Blasorchester unter der Leitung von Michel Truniger nahtlos in die weiteren Werke mit. Ein erster grosser Höhepunkt war die Suite «Far and Away». Die Musik zum gleichnamigen Film zählt zu den schönsten Kompositionen aus der Feder von John Williams. Der MV Seedorf verstand es dabei ausgezeichnet, das Wechselspiel zwischen sehr ruhigen Passagen und lebhaften, irischen Elementen zu meistern. Eine besondere Bereicherung war der Einsatz einer Harfe.

«El Camino Real» von Alfred Reed stand zum Abschluss des ersten Konzertteils auf dem ­Programm. Der amerikanische Komponist hat das dreiteilige Werk dem Weg gewidmet, welcher die spanischen Missions­stationen in Kalifornien miteinander verband.

Yvonne Gisler mit Querflöten-Solo

Der MV Seedorf zeigte sich in «El Camino Real» jederzeit auf der Höhe der Aufgabe. In den kraftvollen Flamenco-Passagen wie auch in den getragenen Teilen der Komposition konnte das Blasorchester dabei seine Vielseitigkeit zeigen. Der zweite Konzertteil stand ganz im Zeichen ­feuriger lateinamerikanischer Rhythmen. Sowohl bei «Children Of Sanchez» von Chuck Mangione, bei «El Cumbanchero» von Rafael Hernandez wie auch bei der Schweizer Erstaufführung von Stephan Hodels «El ritmo no para» überzeugte der MV Seedorf durch präzise Rhythmen, ansteckende Spielfreude und eine grosse Leichtigkeit.

Einen ruhigen Kontrapunkt setzte der MV Seedorf mit «Oblivion» von Astor Piazolla. Solistin Yvonne Gisler machte dabei mit der Querflöte den mystisch-­lyrischen Tango zum Hörerlebnis. Das Publikum dankte dem MV Seedorf für die ausgezeichnete Leistung mit langanhaltendem Applaus und forderte gleich zwei Zugaben, welche mit «Sway» und «Samba Tequila» gerne gespielt wurden. Durch das Programm führte gekonnt Christian Arnold.

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