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Zwei ehemalige Musikschüler musizieren heute noch

Die Musikschule Uri feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erzählen Christian Mattli und Susanne Döhnert-Dätwyler von ihren Erfahrungen mit der Musikschule und ihrer Leidenschaft für Musik.
Christian Mattli und Susanne Döhnert-Dätwyler schauen auf ihre musikalischen Erfahrungen zurück. (Bild: PD)

Christian Mattli und Susanne Döhnert-Dätwyler schauen auf ihre musikalischen Erfahrungen zurück. (Bild: PD)

Nicht alle Musikschüler werden später Profimusiker. Doch mit der Musik verbunden bleiben die Meisten. Zwei solche «Nicht-Profis» erzählen von ihrer Verbundenheit. Einer davon ist Christian Mattli, Generalsekretär der Bildungs- und Kulturdirektion Uri. «Selber zu musizieren, ist ein wunderbares Erlebnis», sagt er und führt aus: «Kultur, darunter Musik, macht uns Menschen erst zu Menschen. Alle Kinder sollten die Möglichkeit haben, ein Instrument erlernen zu dürfen.»

Christian Mattli selber lernte während seiner Primarschulzeit Klavier, bis zur Matura spielte er dann Es-Horn – alleine und in der Kollegimusik. Warum eigentlich Klavier? «Daheim lief bei uns viel klassische Musik, oft mit Klavier», antworte er und ergänzt: «Ausserdem hatten wir Zuhause ein Klavier stehen und mein Vater hat in jungen Jahren auch Klavier gespielt.» Es-Horn lernte er, weil ihn die Posaune fasziniert. «Doch war dieses Instrument damals zu gross für mich. So landete ich via Trompete beim Es-Horn.» Die Unterrichtsmethoden – «wenn ich mich recht entsinne und wenn man sie so nennen darf» – seien noch ganz klassisch gewesen.

Die Musik ist immer noch an Familienfeiern präsent

Mittlerweile besuchen einige seiner eigenen Kinder die Musikschule. Er hört nach wie vor gern Musik, «vor allem abends, wenn im Haus Ruhe eingekehrt ist». Zu Familienfeiern macht er auch selbst noch Musik: «Da schreibe ich oft eine Schnitzelbank und begleite mich mit der Ukulele», meint er. Auf dem Klavier respektive dem Keyboard lässt er seine Schwester Rebekka Mattli spielen – sie hat eine Ausbildung zur Konzertpianistin absolviert – «ebenfalls eine ehemalige Schülerin der Musikschule Uri.»

Auch in der Familie von Susanne Döhnert-Dätwyler, Geschäftsführerin der Dätwyler Stiftung und ehemalige Musikschülerin, wurde viel musiziert. «Wir hatten ein Klavier zu Hause, welches ich gerne ausprobierte», meint sie. Susanne Döhnert-Dätwyler hatte mit Blockflöte begonnen. «Ich hatte das Glück, dass mir meine Eltern Privatunterricht bei Frau Roth in Schattdorf ermöglichten, da es die Musikschule damals noch nicht gab.» Als sie etwas grösser war, durfte sie parallel mit Klavier anfangen. 1980 wechselte Susanne Döhnert-Dätwyler zur Querflöte und damit auf die damals noch junge Musikschule Uri. «Mein Opa hatte eine wunderbare Holzquerflöte, welche ich nun besitze», erzählt sie. «Ihr warmer Klang faszinierte mich schon als Kind.»

Von ihrem Musikunterricht hat Susanne Döhnert-Dätwyler schöne Erinnerungen: «Er war abwechslungsreich und auch spielerisch.» Wenn es gelinge, einem Kind den Zugang zur Musik zu ermöglichen, sei dies eine wunderbare Erfahrung. Im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags sei das Erlernen eines Instrumentes zudem eine ideale Abwechslung. Susanne Döhnert-Dätwyler erzählt, dass sie heute noch musiziert: «zum Begleiten unserer Kinder oder als Kleinformation mit Familienmitgliedern. «Mehrere Jahre durfte sie auch im Uniorchester Bern als Querflötenspielerin mitwirken. «Das war sicherlich ein Höhepunkt.» Auch zur Musikschule Uri hat sie noch immer eine gute Verbindung. «Unsere Kinder besuchen die Angebote der Musikschule seit mehreren Jahren. Und als Geschäftsführerin der Dätwyler Stiftung habe ich direkten Kontakt mit der Musikschule», erklärt sie. Denn das Haus der Musik, der Geschäftssitz der Musikschule Uri, gehört der Dätwyler Stiftung und wird gratis zur Verfügung gestellt.

Gute Wünsche fürs 40-Jahr-Jubiläum

Und was wünschen die beiden der Musikschule Uri zum 40-Jahr-Jubiläum? «Die Musikschule hat sich in den letzten 40 Jahren gut entwickelt. Es gilt, sich den Herausforderungen der kommenden Jahre zu stellen und auf Veränderungen mit neuen Ideen und Konzepten zu reagieren», meint Susanne Döhnert-Dätwyler. Und Christian Mattli wünscht, «dass die Musikschule Uri weiterhin gut ausgebildete und motivierte Lehrpersonen hat und möglichst viele Schüler findet» (pd/jb)

Dieses Porträt ist Teil einer Reihe an Artikeln, die anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Musikschule Uri bis zu den Musicalaufführungen am 25. Mai erscheinen. Weitere Infos unter www.musikschule-uri.ch.

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