Urner Volksmusikanten spüren einen weiteren Aufschwung

Der Vorstand des Verbands Schweizer Volksmusik Kanton Uri bleibt unverändert beisammen. Im kommenden Jahr zeichnet sich ein Wechsel ab. Am 2. Februar organisiert der VSV Uri das 18. Schweizerische Ländlermusikanten-Skirennen auf dem Ratzi.

Georg Epp
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Der wiedergewählte Vorstand eröffnete das Musizieren nach der GV. Hinten von links: Karl Arnold, Matthias Walker, Präsident Klaus Imholz, René Kempf. Vorne von links: Robi Arnold, Roland Arnold und Peter Kempf. Bild: Georg Epp, Seedorf, 5. Januar 2019)

Der wiedergewählte Vorstand eröffnete das Musizieren nach der GV. Hinten von links: Karl Arnold, Matthias Walker, Präsident Klaus Imholz, René Kempf. Vorne von links: Robi Arnold, Roland Arnold und Peter Kempf. Bild: Georg Epp, Seedorf, 5. Januar 2019)

Präsident Klaus Imholz freute sich, trotz garstigem Winterwetter 45 Mitglieder und Gäste zur 42. Generalversammlung im Restaurant Rössli in Seedorf zu begrüssen. Musikalisch begrüsst wurden die Versammlungsteilnehmer durch das junge Musikantentrio Echo vo Änädurä (Pia Imholz, Marco Brand, Andi Brand).

Klaus Imholz erklärte sich bereit, ein letztes Präsidialjahr anzuhängen, um dann Vizepräsident Karl Arnold zu übergeben. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt, nämlich René Kempf, Robi Arnold, Matthias Walker, Roland Arnold und Peter Kempf. Im Revisorenteam ersetzt Anni Lussmann, Bristen, Peter Schuler, Heinz Zgraggen bleibt im Amt.

Der Verband zählt im Kanton Uri 292 Mitglieder

Mit einem besinnlichen Musikstück gedachte die Versammlung den verstorbenen Vereinsmitgliedern, aktuell zählt der Verband 292 Mitglieder. Der neue Kassier Roland Arnold freute sich, ein Plus von rund 1000 Franken zu präsentieren, das Eigenkapital beträgt aktuell rund 22000 Franken. Demnächst will man die Homepage modernisieren und budgetiert deshalb ein Minus von 2350 Franken.

Klaus Imholz eröffnete den Jahresbericht mit der Feststellung: «Die Volkskultur, und damit auch die Volksmusik gewinnt in unserer Gesellschaft weiter an Bedeutung und Akzeptanz. Die Volksmusik hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Von traditioneller Ländlermusik bis hin zu moderner Volksmusik hat diese Musik stark an Breite gewonnen. Dies gibt uns Antrieb und Motivation, weiterhin die Volksmusik zu unterstützen.» Klaus Imholz streifte auch die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Eine grössere Delegation beteiligte sich am VSV-Skirennen in St. Antönien mit guten Resultaten. Der VSV Uri freute sich, am Volksmusikfestival zwei Anlässe zu organisieren, nämlich den Urner Ländler-Frühschoppen und am Nachmittag die Stubetä im Restaurant Schützenmatt. Die zweite VSV Stubetä «Glarus trifft Uri» im Restaurant Urnerboden war ein Erfolg und der Anlass wird auch in Zukunft durchgeführt.

«Eidgenössisches» soll 2019 zum Höhepunkt werden

Kari Dillier überbrachte die Grüsse des Dachverbandes VSV Schweiz. Das Eidgenössische Volksmusikfest in Crans Montana vom 19. bis 22. September 2019 wird als Höhepunkt im neuen Vereinsjahr bezeichnet.

Gemäss Dillier wird die Zentralschweiz in Zusammenarbeit mit Luzern, Obwalden-Nidwalden, Schwyz, Tessin, Zug und Uri einen Umzugswagen realisieren und alle Kantonalverbände sind eingeladen, mit einer Delegation teilzunehmen.

Urner am Zentralschweizer Ländlerabig mit dabei

Dillier machte Werbung für den Zentralschweizer Ländlerabig, den der VSV Schwyz am 15. Juni 2019 in Ingenbohl-Brunnen organisiert. In acht einheimischen Restaurants, Bars und Hotels spielen 54 Musikantinnen und Musikanten urchige und lüpfige Volksmusik. Aus Urner Sicht wird das Echo vom Urnerländli im Restaurant Tobitschä auch dabei sein. Franz Imholz, Medienchef des 18. Schweizerischen Ländlermusikanten-Skirennens, hofft auf eine gute Beteiligung.

Die Vorbereitungen für das spezielle «Schirännä» vom 2. Februar auf dem Ratzi laufen plangemäss. Am Freitag, 17. Mai, wird erstmals eine «Stubetä» mit der Musikschule Uri organisiert, um den Jungmusikanten einen Auftritt zu ermöglichen. Der wiedergewählte Vorstand eröffnete das Musizieren nach der GV und eine Tombola belebte die Geselligkeit unter den Musikanten.