Mutmasslicher Rütli-Bomber festgenommen

In der Strafuntersuchung im Zusammenhang mit dem anlässlich der 1.-Augustfeier auf dem Rütli detonierten Sprengkörper wurde eine tatverdächtige Person festgenommen. Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft laufen auf Hochtouren weiter.

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Hätte gefährlich werden können: Die eingegrabene Sprengladung auf dem Rütli. (Bild Kapo Uri)

Hätte gefährlich werden können: Die eingegrabene Sprengladung auf dem Rütli. (Bild Kapo Uri)

Die Bundesanwaltschaft hat mit Unterstützung der Bundeskriminalpolizei Ende Januar im Fall Rütli eine Person festgenommen. Es besteht dringender Tatverdacht in Bezug auf mehrere Delikte. Das zuständige Haftgericht hat den Antrag der Bundesanwaltschaft auf Anordnung der Untersuchungshaft bereits gutgeheissen. Die dringend tatverdächtige Person verbleibt in Untersuchungshaft. Haftgründe sind Verdunkelungs- und Fluchtgefahr.

Ausdehnung auf Briefkastenanschläge
Die Bundesanwaltschaft führt im Zusammenhang mit dem am 1. August 2007 auf dem Rütli detonierten Sprengkörper ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren. Am 10. September 2007 wurde die Strafuntersuchung aufgrund der festgestellten materialtechnischen Zusammenhänge auf die Anfang September auf Einrichtungen von drei Innerschweizer Politikern verübten Sprengstoffanschläge ausgedehnt.

Das gerichtspolizeiliche Ermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen und um die Arbeit der Bundesstrafverfolgungsbehörden nicht zu gefährden, gibt es im jetzigen Zeitpunkt keine zusätzlichen Informationen zum Verfahren, wie die Bundesverwaltung mitteilt.

scd