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Nachtarbeiten im Seelisbergtunnel werfen Fragen auf

In der Fragestunde des Urner Landrats wurden die Arbeiten während der Axen-Sperrung kritisiert. Roger Nager nimmt Stellung.
Neben der Axensperrung ist die Fahrt auch im Seelisbergtunnel eingeschränkt. (Archiv UZ)

Neben der Axensperrung ist die Fahrt auch im Seelisbergtunnel eingeschränkt. (Archiv UZ)

Im Seelisbergtunnel werden die Kameras zur Verkehrsüberwachung erneuert. Dazu wird nachts von Montag bis Freitag acht Wochen lang jeweils eine Röhre gesperrt (siehe unsere Zeitung vom 27. August). Landrat Hansueli Gisler (SVP, Bürglen) macht sich Sorgen um ein erhöhtes Unfallrisiko und die Gefahr, dass die Pendler morgens nicht rechtzeitig zur Arbeit gelangen. Den Zeitpunkt für die Arbeiten findet er während der Axen-Sperrung nicht ideal.

«Die Arbeiten sind seit langem geplant», antwortete Baudirektor Roger Nager. Tagsüber werde es keine Verkehrseinschränkungen geben. «Die Nachtarbeiten in verkehrsarmen Zeiten haben sich bewährt. Zudem können Blaulichtorganisationen jederzeit passieren.» Ein Ereignis könne nie ausgeschlossen werden, auch wenn beide Röhren offen seien. Dazu würden aber vor allem mit Notfallorganisationen Einsatzpläne auch für eine gesperrte Röhre bestehen. Diesbezüglich sei keine Einschränkung zu erwarten.

Sperrung ermöglicht einen speziellen Transport

Nager erwähnte auch eine Anfrage für eine Erntemaschine, welche die Landwirtschaft für Maissiloballen benötigt. «Genau dank der Sperrung kann diese in den Kanton Uri gebracht werden. Der Transport müsste sonst über die Axenstrasse geführt werden.» (MZ)

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